Erfolg in Sachen Gleichstellung: Fünf weitere Berliner Hochschulen partizipieren vom Professorinnenprogramm 2030
Pressemitteilung vom 27.02.2025
Nachdem fünf Berliner Hochschulen bereits in der ersten Auswahlrunde des Professorinnenprogramms der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) erfolgreich waren, können nun fünf weitere Berliner Hochschulen einen Erfolg feiern. In der zweiten Auswahlrunde der GWK haben sich folgende Hochschulen mit ihren Gleichstellungskonzepten durchgesetzt:
- Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
- Evangelische Hochschule Berlin
- Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin
- Freie Universität Berlin
- Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
Die Freie Universität und die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin wurden darüber hinaus mit dem Prädikat „Gleichstellungsstarke Hochschule“ ausgezeichnet. Damit wird die Gleichstellungsarbeit an insgesamt drei Berliner Hochschulen als herausragend prämiert – die Technische Universität Berlin erhielt dieses Prädikat bereits in der ersten Auswahlrunde.
Wissenschaftssenatorin Dr. Ina Czyborra: „Das ist ein hervorragendes Ergebnis, das die Vorreiterrolle Berlins beim Thema Gleichstellung an Hochschulen in Deutschland unterstreicht. Die Auswahl der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz zeigt, dass die Berliner Hochschulen bei der Gleichstellung von Frauen und Männern weiter wichtige Schritte nach vorne machen. Frauen sind hervorragend ausgebildet, trotzdem gehen viele von ihnen im Laufe ihrer Karriere dem Wissenschaftssystem verloren. Hier setzt das Professorinnenprogramm 2030 an, das die Karriere- und Personalentwicklung für Wissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Professur unterstützt. Auch wenn Berlin in puncto Gleichstellung bereits viele Jahre erfolgreich arbeitet, bleibt noch viel zu tun. Das Ziel muss eine paritätische Besetzung bei Professuren sein.“
Die fünf neu ausgewählten Hochschulen haben nunmehr die Möglichkeit, bis September 2026 Anträge für bis zu drei Anschubfinanzierungen zur Erstberufung von Wissenschaftlerinnen auf unbefristete W2- oder W3-Professuren beim Bundesministerium für Bildung und Forschung zu stellen. Die hälftige Landesfinanzierung für die vorgezogenen Nachfolgeberufungen kann über das Berliner Chancengleichheitsprogramm aus Landesmitteln bereitgestellt werden. Die fünf in der ersten Auswahlrunde ausgewählten Hochschulen sind: Humboldt-Universität, Technische Universität, Alice Salomon Hochschule, Berliner Hochschule für Technik, Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Die mit der Auswahl im Professorinnenprogramm 2030 verbundene Förderung trägt dazu bei, die Gleichstellung von Frauen und Männern an nunmehr zehn Berliner Hochschulen strukturell noch stärker zu verankern und ist damit ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu mehr Geschlechtergerechtigkeit am Hochschulstandort Berlin.
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