Gewerbegebiet Buchholz Nord

Buchholz Nord

Buchholz Nord

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen befasst sich zusammen mit der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, dem Bezirk Pankow und der WISTA.Plan intensiv mit der Aktivierung Berlins größter gewerblicher Bauflächenreserve. Diese etwa 180 ha große, ehemals als Rieselfeld genutzte Fläche befindet sich im Norden des Bezirks Pankows zwischen der A 114, der Schönerlinder Straße und der A 10. Damit steht das Gewerbegebiet in einer Reihe mit den gewerblichen Großprojekte des Landes Berlin der vergangenen Jahre, wie der Urban Tech Republic oder Adlershof. In der BerlinStrategie 3.0 gehört es zum Schwerpunktbereich Buch- Buchholz Nord.

Als landeseigene Fläche bietet sie Ansiedlungspotenziale für unterschiedlichste Branchen. Perspektivisch finden hier sowohl Betriebe, die sich an ihrem bisherigen Standort in der Stadt nicht weiterentwickeln können, als auch auswärtige Unternehmen, die einen neuen Standort in Berlin suchen, attraktive Ansiedlungsmöglichkeiten.
Diese hohe gesamtstädtische Bedeutung und wirtschaftspolitische Priorität wird durch den Stadtentwicklungsplan Wirtschaft 2040 unterstrichen. Das Areal ist in die Kulisse des Entwicklungskonzepts für den produktionsgeprägten Bereich eingeordnet, d.h. dass in Buchholz Nord bedeutende Flächenanteile für die gewerbliche und industrielle Nutzung vorgehalten werden.

Ab 2021 sind zunächst vorbereitende Untersuchungen durchgeführt worden, u.a. zum Verkehr, zum Artenschutz, zu Altlasten, zur Hydrologie und Archäologie sowie zur zukünftigen Energie- und Wärmeversorgung. Am 11.02.2025 wurde die Potenzialfläche vom Senat als Gebiet von außergewöhnlicher stadtpolitischer Bedeutung festgestellt.

Seit 2025 wird ein integrierter Landschafts- und Rahmenplan erarbeitet (cityförster architecture + urbanism, bgmr Landschaftsarchitekten und SHP Ingenieure). Entstehen soll ein zukunftsweisendes Gewerbegebiet, welches sich durch einen hohen städtebaulichen, energetischen und landschaftsökologischen Anspruch qualifiziert. Bestehende wertvolle Biotop- und Landschaftsstrukturen werden in die Planung integriert und aufgewertet. Auch soll der nachhaltige Planungsgedanke durch die Realisierung intelligenter Verkehrs- und Energielösungen unterstrichen werden. Der integrierte Rahmen- und Landschaftsplan soll im Herbst 2026 öffentlich vorgestellt werden. Er wird die Grundlage für weitere Beschlüsse über die Einleitung der nächsten Planungsstufe bilden.

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Kontakt

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen

Abteilung II, Städtebau und Projekte
Referat II B – Projekte der Äußeren Stadt/Konversionsprojekte Tempelhof und Tegel

Funktionspostfach: IIB-Projekte@senstadt.berlin.de