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Einige Themen der letzten Ausgaben:

Gesetzliche Neuerungen im Berliner Justizvollzug

Justitia
Bild: helmutvogler - Fotolia.com

Der Senat hat auf Vorlage des Senators für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung den Entwurf eines Gesetzes zur Änderung von Berliner Justizvollzugsgesetzen beim Abgeordnetenhaus eingebracht. Die vorgeschlagenen Änderungen sind durch verschiedene Urteile des Bundesverfassungsgerichts und notwendige Anpassungen an das EURecht veranlasst. Gleichzeitig ist beabsichtigt, das Übergangsmanagement zu verbessern und durch eine Ausweitung des offenen Vollzugs die Resozialisierungsfunktion des Justizvollzugs gesetzlich noch stärker zu betonen.

Aktueller Stand zu den Maßnahmen betreffend Covid-19

Frau mit Mund-Nase-Schutz
Bild: Depositphotos / lizaelesina

Die Maßnahmen, die der Berliner Justizvollzug ergriffen hat, um einem Eindringen der Infektion in die Berliner Haftanstalten bzw. ganz allgemein einer Ausbreitung der Infektion vorzubeugen, waren bisher erfolgreich.

Gefangene und Untergebrachte dürfen wieder Besuch erhalten.

Interaktives Elterntraining mit Babysimulator

Logo Baby blau
Bild: Scriblr - Fotolia.com

Junge Väter, die gut vorbereitet in die Vaterschaft starten, stellen eine wichtige Entlastung innerhalb der Familie dar. Sie können die Bedürfnisse ihrer Kinder besser verstehen und ihre Entwicklung positiv beeinflussen. Eine gemeinsame Vorbereitung mit der Partnerin auf die Zeit nach der Geburt ist für junge Inhaftierte jedoch nicht möglich und so stehen viele junge Väter nach ihrer Entlassung besonderen Herausforderungen gegenüber. Hier setzt ein neues Angebot der JSA Berlin an, das in Kooperation mit der Landeskoordinierungs- und Servicestelle Frühe Hilfen der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie initiiert wurde.

50 Jahre Sozialtherapie in der JVA Tegel

SothA 1 Fassade
Bild: jva tegel

Begonnen hat alles mit einem im Januar 1970 gestarteten Modellprojekt für Vollzugsstörer, die auf eine nicht-direktive Art und Weise psychotherapeutisch behandelt werden sollten. Ab 2001 bis 2010 wurde das Drei-Phasen-Modell (Eingangsdiagnostik, Behandlung, Lockerung/Freigang) eingeführt und eine Neuordnung der Behandlungsstationen nach den Therapieausbildungen der dort tätigen Psychologinnen und Psychologen. Seit 2010 geht es um die weitere Verbesserung der Fachkenntnisse, aber auch um ein verändertes Führungsmodell. Es wird Wert darauf gelegt, dass Angehörige aller Berufsgruppen auf hohem Niveau und mit gutem Störungswissen über die Fälle sprechen und ein gemeinsames Störungsverständnis entwickeln.