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Einige Themen der letzten Ausgaben:

50 Jahre Sozialtherapie in der JVA Tegel

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Bild: jva tegel

Begonnen hat alles mit einem im Januar 1970 gestarteten Modellprojekt für Vollzugsstörer, die auf eine nicht-direktive Art und Weise psychotherapeutisch behandelt werden sollten. Ab 2001 bis 2010 wurde das Drei-Phasen-Modell (Eingangsdiagnostik, Behandlung, Lockerung/Freigang) eingeführt und eine Neuordnung der Behandlungsstationen nach den Therapieausbildungen der dort tätigen Psychologinnen und Psychologen. Seit 2010 geht es um die weitere Verbesserung der Fachkenntnisse, aber auch um ein verändertes Führungsmodell. Es wird Wert darauf gelegt, dass Angehörige aller Berufsgruppen auf hohem Niveau und mit gutem Störungswissen über die Fälle sprechen und ein gemeinsames Störungsverständnis entwickeln.

Diagnostikverfahren

Grafik Lupe
Bild: julien tromeur - Fotolia.com

Die Einweisungsabteilung für den Berliner Männervollzug (EWA) führt bei allen männlichen Gefangenen, die eine Freiheitsstrafe verbüßen müssen und nicht die Möglichkeit haben, sich zum Strafantritt im offenen Vollzug zu stellen, ein Diagnostikverfahren durch (§ 8 Berliner Strafvollzugsgesetz). Mittels ausführlicher Aktenanalyse, mindestens einem Gespräch mit dem Gefangenen sowie Rücksprache mit den an der Betreuung beteiligten Fachdiensten werden die Lebenssituation des Gefangenen sowie die Motive für die Straffälligkeit herausgearbeitet. Diese Erkenntnisse bilden die Grundlage für die Erstvollzugsplanung und fließen in die Statistik ein.

Pilotprojekt „Resozialisierung durch Digitalisierung“

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Bild: SenJustVA

Das Internet und seine vielfältigen Anwendungs- und Nutzungsmöglichkeiten sind aus dem heutigen Leben nicht mehr wegzudenken. Wer allerdings inhaftiert wird, ist von heute auf morgen vom Internetzugang abgeschnitten und kann dadurch den Anschluss an die digitale Entwicklung verlieren. Im Interesse einer gelingenden Wiedereingliederung in eine Gesellschaft, in der Wohnungen und Jobs zunehmend über das Internet gesucht und gefunden und auch Termine bei Behörden über das Internet vereinbart werden, gilt es dies zu verhindern.

Zentrales Verpflegungsmanagement

Eine Mahlzeit bestehend aus Brot, Butter, Diätmargarine, Aufschnitt, Joghurt und einem Gurken-Fetasalat
Bild: Stihl024 – Fotolia.com

Die Prozesse der Essenzubereitung und -ausgabe in den Justizvollzugsanstalten sowie die Hygiene in diesem Bereich sind im Rahmen eines Projekts näher betrachtet worden. Auch die Wirtschaftlichkeit der Versorgung von Gefangenen wurde genauer analysiert. An dem Projekt beteiligt waren u.a. Mitarbeitende aus dem Vollzug und der Senatsjustizverwaltung, die Berliner Immobilienmanagement GmbH, die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. und die Charité. So sind Fachkenntnisse aus der Ernährungsphysiologie und Know-how bei der Planung von Großküchen mit eingeflossen. Das Projekt ist abgeschlossen und noch anstehende Aufgaben übernimmt das neu eingerichtete Zentrale Verpflegungsmanagement.