Oliver Kühle: Betriebssport, Tennis & Bewegung im Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg

Oliver Kühle ist seit 1997 im Bezirksamt beschäftigt, seit Anfang der 2000er engagiert er sich im und für den Betriebssport

Oliver Kühle ist seit 1997 im Bezirksamt beschäftigt, seit Anfang der 2000er engagiert er sich im und für den Betriebssport

Oliver Kühle ist ein Mensch voller Energie, Engagement und Leidenschaft. Seit über 30 Jahren prägt er das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg. 1992 begann Oliver Kühle ein Fachhochschulstudium im gehobenen Dienst – parallel dazu war er bereits im Bezirksamt tätig. „Heutzutage würde man das wahrscheinlich als Duales Studium bezeichnen“, erklärt Oliver Kühle mit einem Lächeln.

Von den "Olympischen Spielen" zum Bürgeramt der Zukunft

Sein Werdegang ist eng mit der Entwicklung des Bürgerdienstes verbunden. Zunächst arbeitete Oliver Kühle im Bürgerservice und war 1997 am Aufbau des ersten Bürgerbüros beteiligt. Später übernahm Oliver Kühle die Rolle des Fachbereichsleiters, heute ist Oliver Kühle stellvertretender Amtsleiter im Amt für Bürgerdienste. Doch neben Verwaltung, Organisation und Projekten wie dem Bürgeramt der Zukunft und dem neuen KiezBike schlägt das Herz von Oliver Kühle besonders für Sport.

„Alles, was mit einem Ball zu tun hatte, habe ich schon als Kind geliebt“, erzählt der gebürtige Lichterfelder. Auf Schulhöfen, in der Nachbarschaft oder vor dem Haus spielten er und seine Freunde die „Olympischen Spiele“ nach, improvisierten Tore und markierten Spielfelder mit Kreide. „Jeder konnte mitmachen, egal ob klein oder groß. Diese Freiheit hat mich geprägt.“ Diese Leidenschaft für Bewegung begleitet Oliver Kühle ein Leben lang.

Oliver Kühle ist seit Anfang der 2000er-Jahre Schirmherr für den Betriebssport im Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg

Oliver Kühle ist seit Anfang der 2000er-Jahre Schirmherr für den Betriebssport im Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg

Die Betriebssportgemeinschaft: Menschen verbinden durch Bewegung

Anfang der 2000er-Jahre gründete Oliver Kühle die Basketballgruppe innerhalb der Betriebssportgemeinschaft des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg. Schnell wurde klar: Sport kann Menschen aus allen Abteilungen verbinden. Heute betreut Oliver Kühle eine Vielzahl von Sportarten – von Basketball über Volleyball und Tischtennis inklusive Ligabetrieb bis hin zu Badminton, Damengymnastik, Faustball und Tennis.
Die Gruppen sind offen: Neue Mitglieder können jederzeit dazukommen – ob Mitarbeitende, Auszubildende ab 16 Jahren oder externe Interessierte. Die Beiträge sind je nach Sportart unterschiedlich, aber im Vergleich zu anderen Sportvereinen sehr niedrig. „Wir können seit vielen Jahren eigentlich jedes Mitglied aufnehmen, man muss nicht hier arbeiten“, erklärt Oliver Kühle.
Für Oliver Kühle geht es beim Betriebssport nicht nur um Bewegung: „Es geht um Gemeinschaft, Kopf frei bekommen, Alltag hinter sich lassen und Spaß haben.“ Besonders beliebt sind die jährliche Radtour durch Berlin mit Start am Bezirksamt oder einzelne Turniere und Spiele. „Man sieht Kollegen von einer ganz anderen Seite – das ist unbezahlbar“, so Oliver Kühle.

Organisation, Versicherung und neue Ideen

Die Betriebssportabteilungen arbeiten eigenständig, werden aber von Oliver Kühle als Vorsitzendem sowie vom Kassenwart und Stellvertreter unterstützt. Jedes Mitglied ist automatisch über den Landessportbund versichert. „Gute Organisation ist entscheidend, damit ein Sportverein langfristig bestehen kann“, betont Oliver Kühle.
Neue Ideen entstehen häufig aus dem Kollegium selbst: Paddel-Tennis, Salsa in der Kantine oder Laufgruppen könnten zukünftig noch mehr Bewegung am Arbeitsplatz ermöglichen. „Wenn man anfängt und es gut läuft, kann daraus eine feste Gruppe entstehen“, erklärt Oliver Kühle.

Tennis im Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg

Besonderes Augenmerk liegt derzeit auf Tennis. Die alten Plätze an der Blücherstraße mussten einem Schulneubau weichen. Übergangsweise trainiert die Tennisgruppe auf öffentlichen Plätzen im Volkspark Friedrichshain. Perspektivisch sollen an der Züllichauer Straße zwei neue Kunstrasenplätze entstehen – Baubeginn in diesem Jahr, Nutzung voraussichtlich ab 2027. „Dann haben wir wieder ein großes Angebot im Tennis. Kostengünstiges Tennisspielen mitten in der Stadt ist für viele ein tolles Angebot“, freut sich Oliver Kühle.
Bei der Suche nach neuen Plätzen und Räumen für sämtliche Sportarten wendet sich Oliver Kühle an das Sportamt. „Wir profitieren von der guten Zusammenarbeit – insbesondere durch das große Engagement von Frau Schulte, die stets unterstützt und Lösungen möglich macht“, sagt Oliver Kühle.

Oliver Kühle spielt nicht nur Basketball, sondern auch Handball und neuerdings auch Tennis

Oliver Kühle spielt nicht nur Basketball, sondern auch Handball und neuerdings auch Tennis

Alltagstipps: Bewegung muss nicht kompliziert sein

Oliver Kühle betont: Bewegung ist nicht auf Halle oder Tennisplatz beschränkt. Kleine Schritte im Alltag zählen ebenso. Spaziergänge in der Mittagspause, Treppensteigen statt Aufzug oder ein paar Ballübungen auf dem Schulhof können Energie schenken und den Kopf frei machen. „Man muss nicht aufwändig trainieren, um fitter und motivierter zu sein. Wichtig ist, regelmäßig kleine Schritte zu gehen und Freude an der Bewegung zu haben“, erklärt Oliver Kühle. Mit diesen Tipps möchte Oliver Kühle Mitarbeitende und Bürger*innen gleichermaßen inspirieren, Sport unkompliziert und individuell in den Alltag zu integrieren.

Oliver Kühle lebt Bewegung

Für Oliver Kühle ist Sport weit mehr als Training – er ist Leidenschaft, Gemeinschaft und Motivation zugleich. Seit Jahrzehnten sorgt Oliver Kühle dafür, dass die Mitarbeitenden des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg nicht nur arbeiten, sondern sich bewegen, lachen und zusammenkommen. „Treibt Sport, bewegt euch, habt Freude an der Bewegung.“, motiviert Oliver Kühle.
Sein Fazit zum Betriebssport ist klar: „Es geht nicht nur um Leistung, sondern um Miteinander. Jede*r kann teilnehmen, jede*r kann profitieren. Sport verbindet Abteilungen, Generationen und Hintergründe – und macht den Arbeitsalltag lebendiger.“

Alles Wichtige auf einen Blick

Mitgliedschaft in der Betriebssportgemeinschaft:

  • Offene Mitgliedschaft für Mitarbeitende, Auszubildende ab 16 Jahren und externe Interessierte
  • Beitrag: je nach Sportart, aber schon für wenige Euro im Jahr
  • Anmeldung über die Betriebssportgemeinschaft
Sportarten:

Weitere Angebote im Bezirksamt finden Sie unabhängig vom Betriebssport auch im Gesundheitsmanagement

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