Workshops

Ein zusätzliches Angebot für die jungen Inhaftierten sind Workshops, die mit externen Partnern gemeinsam angeboten werden. Die Inhaftierten können hier ihre Fähigkeiten und Talente entdecken und gemeinsam mit Menschen von “Draußen” erproben.

Das HipHop-Projekt "GittaSpitta"

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Hip Hop Projekt Gitta Splitta
Bild: JSA Berlin

Das HipHop-Projekt GittaSpitta ist ein Beispiel für eine projektorientierte Trainingsmaßnahme und steht für die konsequente Verbindung von pädagogischen, qualifizierenden Elementen mit professioneller Musikproduktion.
GittaSpitta setzt als kreative HipHop-Plattform an den Interessen der jungen Strafgefangenen an, die oft eine hohe Affinität zur Musik- und Event-Wirtschaft haben, deren berufliche Orientierung in diesem Bereich aber noch diffus ist.

Neben der beruflichen Orientierung und Qualifizierung geht es auch um die Vermittlung von persönlichen und sozialen Kompetenzen, Perspektiven für die Freizeitgestaltung und die Sensibilisierung für die kulturelle Vielfalt der Gesellschaft.
HipHop verbindet Menschen jenseits von ethnischer Herkunft, Sprache und Hautfarbe. Rap ist zentraler Bestandteil der HipHop-Kultur und bietet ein kraftvolles und kreatives Ventil für Menschen mit Wut im Bauch. Raptexte eröffnen künstlerische Freiräume zur Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte, der gesellschaftlichen und sozialen Situation.

HipHop und insbesondere Rap bieten eine adäquate Plattform, um Jugendliche für Themen wie Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Diskriminierung zu sensibilisieren und gleichzeitig die eigenen Erfahrungen mit diesen Themen sprachlich zu transportieren.