Untersuchungsräume

Mit den Programmjahren 2025 und 2026 endet das Förderverfahren in insgesamt 8 von 16 Gebieten des Programms Nachhaltige Erneuerung (ehemals Stadtumbau). Die letzten Projekte werden dort spätestens Ende der 2020er-Jahre abgeschlossen. Gleichzeitig begann die Auswahl neuer potenzieller Fördergebiete, die voraussichtlich mit dem Programmjahr 2027 in die Förderung gehen könnten.

In diesen Gebieten sollen vor allem die Herausforderungen der wachsenden Stadt, des Klimawandels und der demographischen Veränderungen bewältigt werden. Berlin nutzt das Programm Nachhaltige Erneuerung im Kontext des Wohnungsneubaus, um verstärkt begleitende Maßnahmen zur Anpassung der sozialen und öffentliche Infrastruktur sowie des Wohnumfeldes zu fördern. In erster Linie geht es dabei um Schulen, Kitas sowie Sport- und Freizeiteinrichtungen für alle Generationen. Eine der wichtigsten Aufgaben ist die Klimaanpassung in hochverdichteten Gebieten.

Grundlage für die Auswahl der neuen Fördergebiete war 2024 ein Auswahlverfahren, bei dem von 12 Vorschlägen 8 von einer Jury genauer begutachtet und schließlich neben den zwei bereits ausgewählten Gebieten in Marzahn vier weitere als Untersuchungsgebiete vorgeschlagen wurden.

Untersuchungsräume für potenzielle Fördergebiete

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Stadtplan Berlin.de

Orte in dieser Karte

  • Der Emstaler Platz in Tegel-Süd

    Tegel-Süd

    Das Gebiet umfasst die Wohnsiedlung Tegel-Süd mit Quartieren aus den 1930 bis 1980er Jahren sowie die Einfamilienhaussiedlung Waldidyll, in der gebietsversorgende soziale Infrastruktur angesiedelt ist. Dazwischen wirkt die Bernauer Straße als städtebauliche Barriere. Der hohe Altersdurchschnitt kündigt Veränderungen in der Bevölkerungsstruktur an. Der soziale Status ist insgesamt niedrig. Tegel-Süd

  • Untersuchungsgebiet Osloer Straße

    Osloer Straße

    Der Untersuchungsraum umfasst Teile von Wedding und Gesundbrunnen. Die städtebauliche Struktur ist sehr heterogen. Das Gebiet ist durch sehr niedrige Sozialwerte geprägt. Um gesellschaftliche Teilhabe zu fördern, sind Investitionen in soziale Einrichtungen vordringlich. Der Panke-Grünzug und der Schillerpark haben für die angrenzenden Quartiere eine klimaentlastende Wirkung. Osloer Straße

  • Die Sport- und Freiflächen auf dem Brennerberg/Andreas-Hofer-Platz sind unattraktiv

    Pankow-Süd

    Das Untersuchungsgebiet Pankow-Süd ist sehr heterogen bebaut: Neben der Großsiedlung Neumannstraße und kleineren Quartieren mit weiteren DDR-Plattenbauten gibt es auch Wohnbebauung aus den 1920er-Jahren sowie Neubauten der letzten Jahre. Der überwiegende Teil der Flächen ist im öffentlichen Eigentum. Nötig sind die klimagerechte Aufwertung von Grün- und Spielflächen, die barrierefreie und klimawirksame Umgestaltung von Straßenräumen sowie die energetische Sanierung der sozialen Infrastruktur. Pankow-Süd

  • Luftbild mit Plattenbau-Quadraten, Parkplätzen, Einkaufszentrum, Grün

    Ostseeviertel

    Das Ostseeviertel ist Teil der Großwohnsiedlung Neu-Hohenschönhausen aus den 1980er Jahren. Es umfasst außerdem das Biotop um den Malchower See und den Bereich des geplanten neuen Urbanen Zentrums. Die HOWOGE plant im Gebiet Wohnungsneubau. Die Aufgaben im Bereich Integration und bei der Herstellung gleicher Bildungschancen machen die weitere Qualifizierung der sozialen Infrastruktur notwenig. Ostseeviertel

  • Das Rathaus Marzahn und der Brunnen am Helene-Weigel-Platz

    Marzahn-Süd

    Marzahn Ost dominieren sechs- und elfgeschossige Wohnblöcke mit großen Innenhöfen aus den 1970er- und 1980er Jahren. Die breiten Straßen wirken als stadträumliche Barrieren zwischen den Wohnvierteln. Die degewo AG hat in den letzten Jahren zahlreiche neue Wohnungen errichtet. Die Nachverdichtung macht weitere Anpassungen bei sozialer und grüner Infrastruktur nötig. Vermisst wird ein attraktives Zentrum mit Angeboten für Freizeit, Naherholung und Versorgung. Marzahn-Süd

  • Der Fortuna kiezPark in Marzahn-Ost

    Marzahn-Ost

    Marzahn Ost dominieren sechs- und elfgeschossige Wohnblöcke mit großen Innenhöfen aus den 1970er- und 1980er Jahren. Die breiten Straßen wirken als stadträumliche Barrieren zwischen den Wohnvierteln. Die degewo AG hat in den letzten Jahren zahlreiche neue Wohnungen errichtet. Die Nachverdichtung macht weitere Anpassungen bei sozialer und grüner Infrastruktur nötig. Vermisst wird ein attraktives Zentrum mit Angeboten für Freizeit, Naherholung und Versorgung. Marzahn-Ost

Kontakt

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen

Christian Petermann