„Die Grundlage unserer Arbeit ist es, jedes Kind und seine Familie individuell nach ihren Bedürfnissen zu versorgen und zu begleiten“, erklärt Pia Heinreich, die das Kinderhospiz Berliner Herz seit drei Jahren leitet. Ursprünglich kommt sie aus der Kinderkrankenpflege, hat verschiedene Weiterbildungen gemacht und ist seit über 20 Jahren in der Kinderhospizarbeit tätig. „Es ist uns aber auch sehr wichtig, dass die Kinder und ihre Familien weiter am normalen Leben teilhaben können. Deshalb unternehmen wir auch viel mit ihnen. Es geht immer darum, das zu tun, was den Kindern guttut.“ Mal sei das eine kulturelle Veranstaltung, mal ein Spaziergang im Park, mal der Besuch der „Roten Nasen Clowns“, die immer besonders schöne und leichte Momente zauberten. „Wir wollen Erinnerungen schaffen – schließlich sind es Erinnerungen, die den Familien am Ende bleiben“, betont die Leiterin des Hospizes.
Ein besonderes Highlight seien die Ausflüge zum Bauernhof „Inmitten – Inklusion mit Tieren“, ergänzt Marlene Thomas, die seit 2019 den ambulanten Kinderhospizdienst leitet. Auch sie ist gelernte Kinderkrankenschwester, hat Rehabilitationspädagogik studiert und verschiedene Weiterbildungen gemacht. „Diese Besuche auf dem Bauernhof und die Interaktion mit den Tieren steigern das Wohlbefinden der Kinder und ihrer Angehörigen sehr.“ Mit diesem Ansatz der „tiergestützten Intervention“ unterscheidet sich das Berliner Herz auch von anderen Berliner Hospizen.