Teamgeist im Fokus: Mustafa Akbalik über das Team hinter der Bezirksmeisterschaft

Mustafa Akbalik ist sportbegeistert und ambitioniert - wenn es nach ihm geht, gehört der Turnierpokal nach Friedrichshain-Kreuzberg

Mustafa Akbalik ist sportbegeistert und ambitioniert - wenn es nach ihm geht, gehört der Turnierpokal nach Friedrichshain-Kreuzberg

Am 16. April 2026 findet die erste Bezirksmeisterschaft im Hallenfußball statt – organisiert vom Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf. Für das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg geht ein eigenes Team an den Start. Mustafa Akbalik, Sachbearbeiter für materielle Hilfen (SGB XII / AsylbLG), gibt Einblicke in die Entstehung und Dynamik der Mannschaft.

Die Bezirksmeisterschaft im Hallenfußball bringt Mitarbeitende aus verschiedenen Berliner Bezirken zusammen. Gespielt wird in Teams mit jeweils einem Torwart und vier Feldspieler*innen, die Spieldauer beträgt zehn Minuten. Nach einer Gruppenphase folgen weitere Platzierungsspiele. 12 Spieler*innen gehen für den Bezirk an den Start.

Teamorganisation im Bezirksamt: Eine zentrale Rolle für Mustafa Akbalik

Für die interne Teamorganisation sowie die Abstimmung mit der Gesundheitskoordination übernimmt Mustafa Akbalik aus dem Sozialamt eine zentrale Rolle. Als erfahrener Fußballspieler und gewählter Kapitän sorgt er dafür, dass aus Einzelspieler*innen ein funktionierendes Team wird.

Sport spielt für den 36-Jährigen dabei nicht nur im privaten Kontext eine Rolle:
„Ich nehme schon seit Jahren an sportlichen Aktivitäten im Bezirk teil, zum Beispiel an Staffelläufen oder anderen Wettkämpfen.“ Die Bezirksmeisterschaft knüpft für ihn genau daran an – als neue Möglichkeit, sportliches Engagement und Zusammenarbeit im Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg zu verbinden.

Zwischen Ehrgeiz und Teamgeist: Motivation für das Turnier

„Fußball ist seit meiner Jugend eine große Leidenschaft. Als ich von der Meisterschaft erfahren habe, war für mich sofort klar: Da will ich dabei sein“, erzählt Mustafa Akbalik. Neben dem Spaß am Spiel spielt für ihn auch der Anspruch eine Rolle, gemeinsam als Team aufzutreten und den Bezirk zu vertreten: „Natürlich wollen wir auch erfolgreich sein – am liebsten würde ich den Pokal mit nach Hause nehmen.“

Besonders macht die Mannschaft vor allem ihre Vielfalt: Kolleg*innen aus unterschiedlichen Bereichen und Standorten – vom Sozialamt über das Jugendamt bis hin zu Auszubildenden – kommen hier zusammen. „Wir wurden als Team zufällig zusammengestellt. Umso wichtiger ist es, dass wir als Einheit auftreten und uns gegenseitig unterstützen.“

Diese "Elf Freunde", wie man sie nennen könnte, gingen für das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg bei der 1. Bezirksmeisterschaft im Hallenfussball an den Start

Diese "Elf Freunde", wie man sie nennen könnte, gingen für das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg bei der 1. Bezirksmeisterschaft im Hallenfussball an den Start

Vom ersten Training zum Team: Zusammenhalt entsteht

Wie schnell sich diese Dynamik entwickeln kann, zeigte sich bereits beim ersten Training: Anfangs noch zurückhaltend, entwickelte sich durch eine gemeinsame Vorstellungsrunde eine offene und motivierende Atmosphäre. „Mir ist wichtig, dass alle eingebunden werden – unabhängig vom Leistungsniveau. Niemand soll ausgeschlossen werden.“

Für den Vater zweier Kinder ist klar, dass solche Formate weit über den sportlichen Rahmen hinausgehen: „Man lernt Kolleg*innen ganz anders kennen, kommt ins Gespräch und unterstützt sich gegenseitig – das wirkt sich auch im Job positiv aus.“ Teamarbeit bedeutet für ihn vor allem eines: „Es geht nicht um Einzelaktionen, sondern darum, gemeinsam als Team zu funktionieren.“

Schon jetzt zeigt sich: Wenn Mitarbeitende im Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg aus unterschiedlichen Bereichen zusammenkommen, entsteht mehr als ein Team für ein Turnier – es entsteht ein stärkeres Miteinander im Arbeitsalltag.

Turniertag und Ergebnis

Wie sich der Zusammenhalt im Team auch unter Wettbewerbsbedingungen bewährt, zeigte sich beim Turnier am 16. April: Das Team erreichte den siebten Platz. Zeitweise musste die Mannschaft dabei mit deutlich weniger Spieler*innen auskommen – Verletzungen und frühere Abreisen führten dazu, dass am Ende nur noch acht Teammitglieder vor Ort waren. Umso mehr stand für alle der gemeinsame Einsatz im Vordergrund. „Wir haben gezeigt, dass wir als Team zusammenhalten und gemeinsam auftreten können“, resümiert Mustafa Akbalik. Der Blick richtet sich bereits nach vorn – mit dem Ziel, im nächsten Jahr noch stärker zurückzukehren.

Oliver Kühle ist seit 1997 im Bezirksamt beschäftigt, seit Anfang der 2000er engagiert er sich im und für den Betriebssport

Oliver Kühle ist seit 1997 im Bezirksamt beschäftigt, seit Anfang der 2000er engagiert er sich im und für den Betriebssport

Betriebssport und Vielfalt im Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg

Vielleicht entstehen aus diesem Engagement sogar neue Impulse für den Betriebssport im Bezirksamt. Wie vielfältig die bestehenden Angebote bereits sind – von Basketball über Volleyball bis hin zu Tennis – und wie Bewegung Menschen im Arbeitsalltag verbinden kann, beschreibt Oliver Kühle in seinem Beitrag zum Betriebssport im Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg.