Beim Regionalwettbewerb spielte Frederik vier Stücke: aus der Romantik eines von Robert Schumann, aus dem Barock eine Sonate von Domenico Scarlatti, aus der Moderne ein Stück von Béla Bartók sowie ein selbst komponiertes Stück mit dem Namen „Ballade Nummer 1“. Der Gymnasiast war angetan von der Offenheit der vierköpfigen Jury und den anschließenden Feedbackgespräche: „Die Gespräche mit der Jury haben viel Spaß gemacht und deren Rückmeldungen waren für mich sehr hilfreich.“
Für den Schüler der zehnten Klasse war es die zweite Teilnahme am Musikwettbewerb. Vor drei Jahren war er bereits dabei. Damals hatte er jedoch noch keinen professionellen Unterricht, sondern hatte sich das Spielen autodidaktisch am heimischen E-Piano beigebracht.
In der Musikschule Friedrichshain-Kreuzberg am Standort Zellestraße nimmt er seit zweieinhalb Jahren kontinuierlichen Unterricht bei einer Klavierlehrerin. Er versucht, täglich zu üben, was neben der Schule und anderen Hobbys nicht immer ganz einfach unterzubringen ist.