Im dicht besiedelten Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, der durch hohe Versiegelung und begrenzte Grünflächen geprägt ist, verstärkt der städtische Wärmeinseleffekt die Hitzebelastung erheblich. Besonders betroffen sind Kinder unter 10 Jahren, ältere Menschen über 65 Jahre und sozioökonomisch benachteiligte Gruppen. Aktuell gelten rund 20 % der Einwohner*innen im Bezirk altersbedingt als hitzevulnerabel. Rund 20 % der Einwohner*innen sind aufgrund ihrer sozioökonomischen Situation (gemäß des Status-Index) hitzevulnerabel. Weitere Informationen zu hitzebedingten Gesundheitsrisiken und Maßnahmen des Hitzeschutzes sind auf der Seite des Gesundheitsamts zu finden.
Die gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels reichen von hitzebedingten Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Problemen über psychische Belastungen bis hin zu einem erhöhten Risiko für Allergien, Infektionskrankheiten und Hautkrebs. Zusätzlich verschlechtert sich die Luftqualität durch verminderten Luftaustausch und geringere Photosynthese. Darüber hinaus erhöhen extreme Wetterereignisse wie Starkregen und Stürme das Unfall- und Verletzungsrisiko.