Bildungsangebot "Fußball und Fairer Handel"

Faire Bälle
Bild: Katrin Becker

Sie sind Lehrer*in, Schulleiter*in oder in einem Verein aktiv und wollen globale
Fairness auch beim Sport? Oder du bist Schüler*in und möchtest dich engagieren?
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten:

Worshops buchen

Glücksrad
Bild: Katrin Becker

Buchen Sie unsere Referent*innen für Workshops mit Jugendgruppen und Schulklassen!

In den Workshops werden Themen wie Arbeitsbedingungen, geschichtlicher Hintergrund des Fußballs, Produktionsschritte, und Globalisierung behandelt. Zudem werden grundsätzliche Informationen und Länderinformationen zu Pakistan und Sialkot, der Hauptstadt der Fußballproduktion vermittelt.

Fachliche Anbindung: z.B. Geographie, Erdkunde, Religion, Sporttheorie, etc.

Rahmen: klassischer Schulunterricht.
Umfang: 90 Minuten
Kosten: keine

Aktionen bei Turnieren und Festen

Glücksspiel
Bild: Erich Köpp

Führen Sie ein Gewinnspiel, Elfmeterschießen oder ein Quiz zu Herstellungsweise und Produktionsbedingungen beim nächsten Fußballturnier durch!

Gerne unterstützen wir Sie bei der Suche geeigneter Formate und vermitteln Referent*innen.

Fußball_Gesundheitstag_Web
Bild: Katrin Becker

Präsentieren Sie fair gehandelte Fußbälle verschiedener Hersteller!

Gerne stellen wir Bälle zur Verfügung!

Hintergrund - Produktion von Fußbällen

Produktionsbedingungen
So sollte es nicht sein: dunkle und enge Räumlichkeiten in konventionellen Nähzentren
Bild: Robert Weber

Ein Großteil der Fußbälle wird von Hand genäht.
Die Näher*innen arbeiten unter schlechten Arbeitsbedingungen und erhalten einen
niedrigen Lohn, der häufig nicht zum Leben reicht – ein Grund, weshalb auch Kinder arbeiten, anstatt in eine Schule zu gehen.
Inzwischen gibt es jedoch Anbieter, die fair gehandelte Bälle in verschiedenen Qualitätsstufen – sowohl für’s Training, als auch mit FIFA-Zertifizierung für den Profisport – produzieren, teilweise mit individuellem Design auch in geringer Stückzahl.

Leider ist dies jedoch den wenigsten Fußballer*innen bekannt und es handelt sich nach wie vor um eine kleine Produktgruppe, für die seitens der Verbraucher*nnen wenig Bewusstsein vorhanden ist. Daher ist Bildungsarbeit hier besonders wichtig. Positive Schritte könnte es nur dann geben, wenn Vereine und Schulen vermehrt Bälle aus fairem Handel kaufen und die FIFA es erlauben würde, dass Fairtrade-Sportbälle auch auf Liga- und Turnierebene eingesetzt werden.