Sturmschäden: Erste Schadensbilanz liegt vor

Pressemitteilung Nr. 204 vom 01.07.2025

Die beiden schweren Sommerstürme am Montag, den 23. Juni, und am Donnerstag, den 26. Juni 2025, haben im Bezirk deutliche Spuren hinterlassen. Während das gesamte Ausmaß der Schäden noch nicht abschließend beziffert werden kann, liegt nun eine erste Zwischenbilanz vor.

Seit Montag sind beim Bezirksamt rund 180 Schadensmeldungen eingegangen – sowohl durch Mitarbeitende als auch durch Bürger*innen. Der Großteil dieser Meldungen konzentriert sich auf den Ortsteil Friedrichshain. Eine Sofortmaßnahmenfirma für Baumpflege wurde mit 141 Maßnahmen beauftragt. Darüber hinaus wurden zahlreiche kleinere Schäden eigenständig durch Reviere und Kiezhausmeister beseitigt.

Die aktuell kalkulierten Zusatzausgaben im Bereich Baummanagement belaufen sich auf rund 35.000 bis 45.000 Euro. Schäden an bezirkseigenen Zäunen und Anlagen schlagen mit weiteren circa 45.000 Euro in Friedrichshain und etwa 1.000 Euro in Kreuzberg zu Buche. Damit ergibt sich ein derzeitiger Gesamtschaden in Höhe von 81.000 bis 91.000 Euro brutto.
In den kommenden Wochen sind Mitarbeiter*innen weiterhin mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Dabei gilt es, die notwendige Beräumung mit der ebenfalls dringend erforderlichen Bewässerung der Grünflächen in Einklang zu bringen.

Annika Gerold, Bezirksstadträtin für Verkehr, Grünflächen, Ordnung und Umwelt: „Die Stürme der vergangenen Woche haben gezeigt, wie verletzlich unsere städtischen Grünräume sind – Im Zuge des Klimawandels werden Starkwetterereignisse wie die in der vorigen Woche zunehmen – und damit auch die Kosten und die Arbeit für uns. Ich danke allen Mitarbeitenden, die so schnell und umsichtig reagiert haben, um Schäden zu beheben und die Sicherheit im öffentlichen Raum wiederherzustellen. Gleichzeitig ist klar: Die Folgen der Klimakrise werden auch in unseren Städten immer spürbarer – darauf müssen wir uns gemeinsam besser vorbereiten.“