FAQ Suchterkrankungen und Obdachlosigkeit in Friedrichshain-Kreuzberg

Obdachlosigkeit

  • Welche Notübernachtungsangebote gibt es in Kreuzberg ganzjährig?

    Ganzjährig geöffnet sind die Notunterkunft für Frauen am Halleschen Ufer, die Notübernachtung am Containerbahnhof, die Ohlauer365, die Notübernachtung für Frauen in der Petersburger Straße und die Notunterkunft für Familien in der Wrangelstraße.

    Weitere Informationen und eine Übersichtsliste der aktuellen Angebote finden sich auf der Webseite der Kältehilfe.

  • Welche Angebote für obdachlose Menschen gibt es zusätzlich in der Kältehilfeperiode?

    In der Kältehilfesaison von Oktober bis April werden in Friedrichshain-Kreuzberg bis zu 308 Übernachtungsplätze täglich zur Verfügung gestellt. Davon sind circa 29 Prozent weiblichen Gästen vorbehalten. Der Bezirk steht damit berlinweit an der Spitze und stellt fast ein Drittel (32,4 Prozent) aller niedrigschwelligen Übernachtungsangebote, also den Notübernachtungen und Nachtcafés.
    Neben den saisonalen Angeboten der Kältehilfe gibt es im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg ganzjährige Notübernachtungen, wie in der „Ohlauer 365“ oder der Notübernachtung für Frauen „Mitten im Kiez“.

    Schlafplätze für Frauen gibt es in der Kältehilfeperiode in der Halleschen Ufer, am Wassertorplatz, in der Wrangelstraße, in der Petersburger Straße.

    Für beide Geschlechter bieten folgende Unterkünfte Übernachtungsmöglichkeiten an:
    Kälteschutz im Mehringhof, Notübernachtung am Containerbahnhof in Friedrichshain, das Nachtcafé der evangelischen Taborgemeinde, das Not-Hotel Mehringdamm und das Kiez-Café in Friedrichshain.

    Explizit an Männer richten sich die Notübernachtung Ohlauer 365, die Notübernachtung der St. Marien Liebfrauen im Wrangelkiez und die Notübernachtung St. Pius/St. Nikolaus in Friedrichhsain.

    Familien können in der Notunterkunft für Familien in der Wrangelstraße unterkommen.

    Weitere Informationen und eine Übersichtsliste der aktuellen Angebote finden sich auf der Webseite der Kältehilfe.

  • Welche Beratungsstellen für obdachlose Menschen gibt es?

    Für obdachlose Menschen gibt es im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg folgende Beratungsstellen:

    • Die Ambulanz der Berliner Stadtmission (Träger: Verein der Berliner Stadtmission)
    • Beratungsstelle für Wohnungsnotfälle und Existenzsicherung (Träger: GEBEWO pro gGmbh)
    • Frostschutzengel (Träger: GEBEWO pro gGmbH)
      verschiedene Sprachen
    • Bahnhofsmission IN VIA – Berlin Ostbahnhof (Träger: IN VIA Kath. Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit für das Erzbistum Berlin e.V.)
    • Gangway e.V. Team Drop Out FOCUS – Streetwork an Brennpunkten (Träger: GANGWAY e.V.)
    • Gangway e.V. Team Drop Out XHAIN – Streetwork an Brennpunkten (Träger: GANGWAY e.V.)
      Es werden verschiedene Sprachen gesprochen
    • Med. Versorgung in der Notübernachtung am Containerbahnhof (Träger: Verein für Berliner Stadtmission e.V.)
      Telefonische Dolmetscher*innen vorhanden
    • MOCT – BERLINER BRÜCKE ZUR TEILHABE (Träger: GEBEWO Soziale Dienste gGmbH)
      Es werden verschiedene Sprachen gesprochen
    • Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen e.V. (Träger: KuB e.V.)
    • Straßenambulanz der Berliner Stadtmission (Träger: Verein der Berliner Stadtmission)
    • Straßenkinder e.V. – Streetwork/Anlaufstelle/Beratungsbüro (Träger: Straßenkinder e.V.)
    • Tagesstätte ‘Am Wassertor’ (Träger: Diakonisches Werk Berlin Stadtmitte e.V.)
    • Unterschlupf e.V. (Träger: Unterschlupf e.V.)
      Für Frauen, queere Menschen, FLINTA
    • Wärmestube der Ev. Kirchengemeinde vor dem Halleschen Tor (Träger: Ev. Kirchengemeinde Heilig Kreuz-Passion)
    • Wohnungslosentagesstätte Bürgerhilfe e. V. (Träger: Bürgerhilfe und Wärmestube gGmbH)
    • Zentrum Gitschiner 15 (Träger: Ev. Kirchengemeinde Heilig Kreuz-Passion)

    Weitere Informationen und eine Übersichtsliste der aktuellen Angebote finden sich auf der Webseite der Kältehilfe.

    Explizit für obdachlose Frauen gibt es außerdem die psychologische Beratung für wohnungslose Frauen – GEBEWO pro.

  • Wo können obdachlose Menschen eine warme Mahlzeit erhalten?

    An folgenden Orten erhalten obdachlose Menschen eine warme Mahlzeit im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg:

    • Bahnhofsmission IN VIA – Berlin Ostbahnhof (Träger: IN VIA Kath. Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit für das Erzbistum Berlin e.V.)
    • Café Krause (Träger: Ev. Kirchengemeinde St. Thomas, Johanniter)
    • Caritas-Foodtruck (on Tour) (Träger: Caritas)
    • Dienstag Bistro (Träger: Dienstag Bistro)
    • Einsatzwagen der Heilsarmee Berlin-Südwest (Träger: Die Heilsarmee Berlin-Südwest)
    • Frühstücksstube der Emmaus-Ölberg-Kirchengemeinde (Träger: Emmaus-Ölberg-Kirchengemeinde) –> Hier wird ein kleiner Betrag berechnet
    • Kiez-Café (Träger: AWO Kreisverband Spree-Wuhle)
    • Med. Versorgung in der Notübernachtung am Containerbahnhof (Träger: Verein für Berliner Stadtmission e.V.)
      telefonische Dolmetscher:innen vorhanden
    • Suppenküche der Missionaries of Charity (Träger: Missionaries of Charity)
    • Tagesstätte ‘Am Wassertor’ (Träger: Diakonisches Werk Berlin Stadtmitte e.V.)
    • Unterschlupf e.V. (Träger: Unterschlupf e.V.)
    • Wärmestube der Ev. Kirchengemeinde vor dem Halleschen Tor (Träger: Ev. Kirchengemeinde Heilig Kreuz-Passion)
    • Wärmestube in der Heilig-Kreuz-Kirche (Träger: Evangelische Kirchengemeinde vor dem Halleschen Tor)
    • Wohnungslosentagesstätte Bürgerhilfe e. V. (Träger: Bürgerhilfe und Wärmestube gGmbH)
    • Zentrum Gitschiner 15 (Träger: Ev. Kirchengemeinde Heilig Kreuz-Passion)

    Weitere Informationen und eine Übersichtsliste der aktuellen Angebote finden sich auf der Webseite der Kältehilfe.

  • In welchen Einrichtungen können sich Obdachlose tagsüber aufhalten?

    Obdachlose Menschen können sich tagsüber in dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg in folgenden Einrichtungen aufhalten:

    • Kiez-Café (Träger: AWO Kreisverband Spree-Wuhle)
    • Straßenkinder e.V. – Streetwork/Anlaufstelle/Beratungsbüro (Träger: Straßenkinder e.V.)
    • Tagesstätte ‘Am Wassertor’ (Träger: Diakonisches Werk Berlin Stadtmitte e.V.)
    • Treffpunkt Filmrisz (Träger: Eisenstein e.V.)
    • Unterschlupf e.V. (Träger: Unterschlupf e.V.)
    • Wärmestube der Ev. Kirchengemeinde vor dem Halleschen Tor (Träger: Ev. Kirchengemeinde Heilig Kreuz-Passion)
    • Wohnungslosentagesstätte Bürgerhilfe e. V. (Träger: Bürgerhilfe und Wärmestube gGmbH)
    • Zentrum Gitschiner 15 (Träger: Ev. Kirchengemeinde Heilig Kreuz-Passion)

    Weitere Informationen und eine Übersichtsliste der aktuellen Angebote finden sich auf der Webseite der Kältehilfe.

Drogenkonsum und Sucht

  • Welche Drogenkonsumräume gibt es in Friedrichshain-Kreuzberg?
    • SKA in der Reichenberger Straße 131 , Träger: Fixpunkt gGmbH
    • Kontaktstelle Kotti, Reichenberger Straße 176, Träger: Fixpunkt gGmbH
  • Welche mobilen Drogenkonsumangebote gibt es?
  • Welche Beratungsstellen für Menschen mit Suchterkrankungen und deren Angehörige gibt es in Friedrichshain-Kreuzberg?

    Weitere Informationen gibt es auch auf der Webseite der Suchthilfekoordination und Suchtprävention des Bezirksamtes.

  • In welchen Einrichtungen können sich Suchterkrankte tagsüber aufhalten?

    SKA in der Reichenberger Straße 131 , Träger: Fixpunkt gGmbH
    Kontaktstelle Kotti, Reichenberger Straße 176, Träger: Fixpunkt gGmbH

  • Vor meiner Haustür werden Drogen gedealt – was kann ich tun?

    Drogenhandel ist eine Straftat und kann somit ausschließlich durch die Polizei als Landesbehörde geahndet werden. Das Ordnungsamt und andere bezirkliche Stellen haben hier keinerlei Kompetenz. Wer feststellt, dass im Wohnumfeld mit Drogen gehandelt wird, sollte daher den nächstgelegenen Polizeiabschnitt informieren.

    Für den Ortsteil Friedrichshain ist der Abschnitt 51 zuständig, der unter der (030) 4664-551700 erreichbar ist.

    Für den südlichen Teil von Kreuzberg ist der Abschnitt 52 zuständig, der unter der (030) 4664 552700 erreichbar ist.

    Für den nördlichen Teil von Kreuzberg ist der Abschnitt 53 zuständig, der unter (030) 4664 553700 erreichbar ist.

    Die “Nebenwache am Kottbusser Tor(Webseite der “Kotti Wache) („Kotti-Wache“) ist unter (030) 4664 553800 erreichbar.

    Anzeigen oder Hinweise können auch über die Internetwache der Berliner Polizei unter folgendem Link übermittelt werden: https://www.internetwache-polizei-berlin.de/

  • An wen kann ich mich wenden, wenn ich eine hilflose Person im öffentlichen Raum beobachte?

    Sprechen Sie die Person an. Wenn die Person bewusstlos ist, rufen Sie den Rettungsdienst und leisten Ersthilfe.
    Weitere Hinweise hierzu gibt auch die Broschüre „Umsicht, Vorsicht, dann sticht es nicht – Praktische Anleitung für Personen, die in ihrem Wohnumfeld in Kontakt mit Menschen kommen, die Drogen konsumieren“, die Fixpunkt e.V. veröffentlicht hat.

  • Wie reagiere ich, wenn ich in meinem Umfeld auf Personen treffe, die konsumieren?

    Hierzu hat der Träger Fixpunkt eine Broschüre herausgegeben, die den Umgang mit verschiedenen Szenarien beschreibt.

  • Wo sind Straßensozialarbeiter*innen unterwegs, die mit Obdachlosen und Suchterkrankten zusammenarbeiten?

    Der Träger Fixpunkt e.V. führt im Auftrag des Bezirksamtes das Projekt Kreuzberg GWA – gemeinwesenbezogene Soziale Arbeit in Kreuzberg durch. Die Kolleg*innen sind in Kreuzberg unterwegs. Ziele des Projekts sind die Verbesserung des Wissens und der Kompetenz im Umgang mit den gesellschaftlichen, sozialen und individuellen Rahmenbedingungen und Ausprägungen der Nutzung öffentlicher Räume bzw. öffentlich zugänglicher Räume (U-Bahnstation, Hausaufgänge, öffentliche Einrichtungen) durch prekär lebende Menschen sowie die Förderung des Dialogs zwischen Anwohnenden, Gewerbetreibenden und Menschen, die sich in der Öffentlichkeit am Kottbusser Tor und in den benachbarten Sozialräumen aufhalten. Eine Vorstellung des Projekts findet sich im Bezirksticker.

    Zudem ist Gangway Dropout auf verschiedenen Routen im Bezirk unterwegs und berät wohnungslose Menschen.

    Das Ehap+ Projekt der Diakonie berät Wohnungslose aufsuchend und in verschiedenen Tagesstätten bzw. Kontaktstellen (in Kooperation mit Fixpunkt gGmbH).

Sicherheit und Sauberkeit

  • Wie häufig wird der Straßenraum in Friedrichshain-Kreuzberg gereinigt?

    Der Straßenraum wird in Berlin von der Berliner Stadtreinigung (BSR) gereinigt. Wie oft die BSR tätig wird, ist in den Berliner Straßenreinigungsverzeichnissen festgelegt. Es unterteilt die öffentlichen Straßen je nach Verkehrslage, Ausbauzustand und Grad der Verschmutzung in die Klassen A, B und C. Innerhalb des Verzeichnisses gibt es sechs Reinigungsklassen von 1a (zehn Reinigungen pro Woche) bis 4 (eine Reinigung pro Woche).

    Die Straßenreinigungsverzeichnisse werden etwa alle zwei Jahre aktualisiert. Über die Einführung neuer Reinigungsklassen entscheidet der Senat. Viele der Straßen in Friedrichshain-Kreuzberg sind in den obersten Reinigungsklassen.

    Weitere Informationen hierzu finden sich auf der Webseite der BSR und der Webseite der Senatsumweltverwaltung.

  • Wie häufig werden die Parks und Spielplätze gereinigt?

    Die Parks und Spielplätze, deren Reinigung in der Zuständigkeit des Bezirksamtes liegen werden wie folgt gereinigt:
    Im Sommerhalbjahr von April bis Oktober findet zwei Mal pro Woche (Montag und Donnerstag) eine Gesamtreinigung der Flächen inklusive Müllbehälterleerung auf Grünflächen/Spielplätzen statt. Zusätzlich werden ab April vier Mal pro Woche (Dienstag, Mittwoch, Freitag, Samstag) die Müllbehälter auf Grünflächen/Spielplätzen geleert.
    Im Winterhalbjahr von November bis März findet zwei Mal pro Woche (Montag und Donnerstag) eine Gesamtreinigung der Flächen inklusive Müllbehälterleerung auf Grünflächen/ Spielplätzen statt.
    Einige Parks und Grünflächen, wie etwa der Görlitzer Park oder der Böcklerpark, werden von der Berliner Stadtreinigung (BSR) gereinigt.

    Mehr dazu erfahren Sie auf der Webseite der BSR.

    Auch einige Spielplätze werden seit 2024 in einem Pilotprojekt von der BSR gereinigt. Weitere Informationen und eine Übersicht der Spielplätze finden sich auf der Webseite der BSR.

  • Wo kann ich Verunreinigungen im öffentlichen Raum melden?

    Müllablagerungen können ans Ordnungsamt gemeldet werden, zum Beispiel über Ordnungsamt Online.

  • Wo gibt es Abwurfbehälter für Drogenkonsummaterialien?

    Spritzenabwurfbehälter werden dort installiert, wo es eine erhöhte Belastung durch Konsumrückstände im öffentlichen Raum gibt. In ihnen können Spritzen und Kanülen sicher entsorgt werden. Die Behälter sind besonders gekennzeichnet.

    Eine Karte dazu gibt es bei MeinXhain.

  • Was machen die Kiezhausmeister*innen und wie kann ich sie erreichen?

    Die Kiezhausmeister*innen sind mit ihren Lastenrädern von Montag bis Samstag im öffentlichen Raum unterwegs und kümmern sich um kleine Instandsetzungen, Reparaturen oder Beräumungen oder melden diese für eine spätere Ausführung.
    In ihren Lastenrädern transportieren die Kiezhausmeister die benötigten Werkzeuge und weitere Arbeitsmaterialien, wie Handschuhe oder Müllbeutel. Die Mitarbeiter*innen sind mittags, nachmittags und in den frühen Abendstunden im gesamten Bezirk unterwegs und für Bürger*innen an ihren Rädern und ihrer Dienstkleidung zu erkennen.

    Das Porträt eines unserer Kiezhausmeister findet sich auf unserer Webseite.
    Anliegen an die Kiezhausmeisterei können per Mail an parkmanagement@ba-fk.berlin.de gesendet werden.

  • Was machen die Parkläufer*innen und wie kann ich sie erreichen?

    Mit einem deeskalierenden und pädagogischen Ansatz sollen die Parkläufer*innen im Görlitzer Park die Einhaltung der Parkordnung durch die Besucher*innen erwirken. Dafür laufen sie eine fest definierte Route ab. Im Park sind die Parkläufer*innen durch ihre grünen Jacken gut zu erkennen. Insgesamt sind vier von ihnen im Görlitzer Park eingesetzt. Im Zweischichtsystem von 10 bis 20.45 Uhr und von 12 bis 22.45 Uhr sind die Parkläufer*innen im Görlitzer Park unterwegs, um für einen sozialen Ausgleich und einer Erhöhung der gefühlten Sicherheit beizutragen.

    Ein Porträt eines Parkläufers im Görlitzer Park findet sich auf unserer Webseite.

    Die Parkläufer*innen für den Görlitzer Park und die angrenzenden Kieze sind täglich unter folgenden Nummern erreichbar:
    Team 1 (10:00 – 20:45 Uhr): 0178/318 26 70
    Team 2 (12:00 – 22:45 Uhr): 0177/929 86 57

    Im Frühjahr und Sommer ist Team 2 auch bis 23:45 Uhr erreichbar.

  • Was passiert mit den öffentlichen Toiletten?

    Die öffentlichen Toiletten gehören in die Zuständigkeit der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt. Weitere Informationen finden sich auf der Webseite der Senatsverwaltung.

    Seit Sommer 2024 setzt das Bezirksamt gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt und dem Dienstleister Wall GmbH ein Pilotprojekt zur mobilen Betreuung öffentlicher Toiletten in Friedrichshain-Kreuzberg um. Die Maßnahme betrifft Toilettenanlagen („Berliner Toiletten“) im Bereich rund um den Görlitzer Park bis hin zum Kottbusser Tor und zur Warschauer Brücke. Das Projekt hat zum Ziel, die öffentlichen Toiletten in den durch Drogenkonsum belasteten Sozialräumen mit hohem Nutzungsdruck wieder für die Allgemeinheit nutzbar zu machen und zu halten. Das Projekt wird im Bezirksticker vorgestellt.

  • Welche finanziellen Mittel hat das Bezirksamt im Nachgang zum Sicherheitsgipfel erhalten und wie werden diese genutzt?

    Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg erhält aus dem Lenkungsgremium für mehr Sicherheit und Sauberkeit im öffentlichen Raum und zur Verhinderung von Sucht und Obdachlosigkeit finanzielle Förderung vom Land Berlin für folgende Projekte: Parkmanagement sowie Park- und Kiezläufer*innen, Kiezhausmeisterei, Spritzensammelprojekt und gemeinwesensbezogene Sozialarbeit.

    Die gemeinwesensbezogene Sozialarbeit ist eine aufsuchende und aktivierende Sozialarbeit in belasteten Sozialräumen, speziell mit wohnungslosen und/oder alkohol- und drogenkonsumierenden Menschen. Gleichzeitig sind die Sozialarbeiter*innen ansprechbar für Anwohnende, Gewerbetreibende und soziale Einrichtungen. Die Sozialarbeit wird im Bezirksticker näher vorgestellt.

    Die Kiezhausmeister*innen in Friedrichshain-Kreuzberg führen Revierkontrollen, Instandsetzungen, Reparatur- und Reinigungsarbeiten im öffentlichen Raum durch. Mit einer Ausweitung der Kiezhausmeisterei und Verkleinerung der jeweiligen Reviere lassen sich Missstände im öffentlichen Raum früher erkennen und beheben. Neben der besonderen Betreuung des Görlitzer Parks und des ihn umgebenden Straßenraums, werden auch Gebiete mit besonderem Handlungsbedarf engmaschiger betreut und Spielplätze regelmäßiger kontrolliert. Ein Kiezhausmeister wird im Bezirksticker vorgestellt.

    Das Spritzensammelprojekt ist ein niedrigschwelliges Beschäftigungsprojekt für drogengebrauchende Menschen in Kooperation mit dem Träger Fixpunkt gGmbH. Es ist einerseits eine tagesstrukturierende Maßnahme unter Anleitung von Sozialarbeiter*innen für Suchterkrankte und sorgt andererseits für regelmäßige Begehungen und Reinigung von besonders belasteten Orten. Das Projekt wird im Bezirksticker vorgestellt.

    Mit dem verstärkten Einsatz von Park- und Kiezläufer*innen soll die Situation im Görlitzer Park und den angrenzenden Kiezen durch niedrigschwellige Ansprache und die Vermittlung von Regeln verbessert werden. Gleichzeitig erhöht die Präsenz von Park- und Kiezläufer*innen das subjektive Sicherheitsgefühl. Das Projekt wird im Bezirksticker vorgestellt.

    Außerdem setzt das Bezirksamt gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt und dem Dienstleister Wall GmbH ein Pilotprojekt zur mobilen Betreuung öffentlicher Toiletten in Friedrichshain-Kreuzberg um. Die Maßnahme betrifft Toilettenanlagen („Berliner Toiletten“) im Bereich rund um den Görlitzer Park bis hin zum Kottbusser Tor und zur Warschauer Brücke. Das Projekt hat zum Ziel, die öffentlichen Toiletten in den durch Drogenkonsum belasteten Sozialräumen mit hohem Nutzungsdruck wieder für die Allgemeinheit nutzbar zu machen und zu halten. Das Projekt wird im Bezirksticker vorgestellt.