Aufgewachsen in Aachen, zog es Frau Hoffmann nach dem Abitur nach Berlin. Erst probierte sie sich in Jura – das wurde jedoch schnell wieder verworfen. Sie wechselte zu „Nachhaltiges Management“ an der Technischen Universität Berlin. Im Master „Integrated Natural Resource Management“ an der Humboldt-Universität fand sie, was sie suchte: Natur-, Sozial- und Politikwissenschaften zusammengedacht, Ressourcenverteilung global betrachtet, Klimakrise als Systemfrage verstanden. „Da begreift man die Dringlichkeit auf einer ganz anderen Ebene. Danach stellt man nicht mehr infrage, dass wir ein riesiges Problem haben – sondern fragt: Was kann ich konkret tun?“ Die Antwort führte sie in die Bezirksverwaltung.
Zoë Naomi Hoffmann – Wie Gemeinschaft den Wandel schafft
Klimaschutzmanagerin Zoë Naomi Hoffmann fokussiert sich besonders auf die Themen Energie und Wärme. Im Bezrik hat sie dazu zum Beispiel schon ein großes Projekt mit Smarten Thermostaten durchgeführt. Zum Weltenergiespartag berichtet sie über neue Ansätze und gibt Tipps für Klimaschutz im Alltag.
Bild: Elisa Ruben/Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
Energie ist unsichtbar. Sie fließt, wärmt, lädt auf – und bleibt dabei für viele abstrakt. Genau das will Zoë Naomi Hoffmann ändern. „Strom kommt aus der Steckdose, Wärme aus der Heizung – dieses Bild reicht einfach nicht mehr“, sagt sie. Zum Weltenergiespartag am 5. März spricht die Klimaschutzmanagerin des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg darüber, warum Energie plötzlich politisch, sozial und ganz persönlich wird.
Zoë Hoffmann ist 29 Jahre alt, spricht ruhig, denkt schnell und in Zusammenhängen. Wer ihr zuhört, merkt: Hier geht es nicht um erhobene Zeigefinger, sondern um Verständnis – und um Lösungen, die ins echte Leben passen.