Seit 2006 lebt die heute 34-jährige wieder in Deutschland. Nach einem Studium der Sozialwissenschaften, das nur wenig Raum für Umweltfragen ließ, fand sie über Praktika und einen Master in „Global Change Management“ zurück zum Klimaschutz. Es folgten mehrere Jahre in internationalen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit, unter Anderem zu Mangroven, Wasser- und Energiethemen. Gleichzeitig wuchs der Wunsch, auch lokal in Berlin etwas zu bewegen. „Jetzt kann ich Projekte hier vor Ort anstoßen – das ist ein weiterer Hebel, den ich gesucht habe.“
Birte Dohlen - Klimaschutz mit Haltung
Klimaschutzmanagerin Birte Dohlen hat im Bezirk schon einiges bewegt. Zum Weltenergiespartag berichtet sie über Aktionen wie "Kotti räumt auf" und gibt Tipps zum Klimaschutz im Alltag
Bild: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
Am 5. März ist Weltenergiespartag – ein Tag, der daran erinnert, wie wichtig ein bewusster Umgang mit Energie ist. Für Birte Dohlen als bezirkliche Klimaschutzmanagerin ist das nicht nur ein Tag im Kalender, sondern Teil ihres beruflichen und persönlichen Alltags. Schon früh kam sie mit Umwelt- und Klimaschutz in Berührung: Sie wuchs zwischen Deutschland und Chile auf. Dort erlebte sie im Kontext der Arbeit ihrer Familie Aufforstungs- und Naturschutzprojekte hautnah. „Als Kind durfte ich ab und zu mithelfen, vom Aussterben bedrohte Baumarten zu pflanzen, vor allem habe ich aber beobachtet, wie viel Wirkung solche Initiativen auf Menschen und Natur haben können“, erzählt Birte Dohlen. Diese frühen Erfahrungen prägten ihren Blick auf ökologische Zusammenhänge und globale Verantwortung.