Faris Al-Mutar, der Vollzeit für ein Sicherheitsunternehmen arbeitet, erinnert sich: „Als wir hier ankamen, haben wir von allen Seiten, von vielen Menschen Hilfe bekommen. Fünf Jahre lebten wir in einem Heim in Hohenschönhausen. Dort gab es Menschen, die mit uns Deutsch gelernt haben. Wir durften uns Klamotten aussuchen, und es war immer jemand für uns da, auch für Behördengänge.“
So wurde er damals von einem Verein eingeladen, die Johanniter-Notübernachtung in der Ohlauer Straße in Kreuzberg zu besichtigen. „Dort arbeiten sehr viele Freiwillige. Das hat mir sofort total gut gefallen, wie dort zusammengearbeitet wird. Für mich war sofort klar: Das möchte ich auch gern machen – helfen und etwas zurückgeben. Denn meiner Familie und mir wurde ja auch geholfen.“