Zahlreiche Maßnahmen wurden bereits umgesetzt. Ziel für das Teilgebiet Karl-Marx-Straße ist weiterhin die Stärkung in seiner Funktion als junges und buntes Zentrum – unter dem Leitbild „Handeln, Begegnen, Erleben“. Unterstützend wirkt hierfür die [Aktion! Karl-Marx-Straße], die gleichermaßen Plattform der neuen Entwicklungen und Akteursnetzwerk für das Zentrum ist. Die gestalterische und funktionale Erneuerung des öffentlichen Raums ist in Teilen bereits sichtbar erreicht und wird noch weitergeführt. Besondere Orte sollen erlebbar gemacht und Wegeverbindungen ausgebaut werden. Ein zentrales Projekt war der Anfang 2025 abgeschlossene Umbau der Karl-Marx-Straße. Darüber hinaus sollen im Zentrum wichtige Schlüsselimmobilien einer attraktiven Wiedernutzung zugeführt werden.
Im Zusammenspiel mit der Zentrumsentwicklung der Karl-Marx-Straße wurden bereits bzw. werden im wohngeprägten Teilgebiet zwischen Sonnenallee und Neuköllner Schifffahrtskanal vor allem Einrichtungen der sozialen Infrastruktur (Schulen, Jugendeinrichtungen, Sportanlagen) erneuert und ausgebaut, aber auch Grünanlagen und Straßen. Hier stehen die Sanierungsziele unter dem Leitbild „Neue Perspektiven zwischen Sonnenallee und Neuköllner Schifffahrtskanal – lebendig, attraktiv und vielfältig“.
Ausgleichsbeträge und Aufhebung des Sanierungsgebiets
Mit Abschluss des Sanierungsverfahrens müssen Eigentümerinnen und Eigentümer von Grundstücken und Wohnungen im Gebiet einen Ausgleichsbetrag nach § 154 BauGB an den Bezirk Neukölln zahlen. Dieser entspricht der Bodenwertsteigerung, die ein Grundstück durch die Sanierung erfahren hat. Die Bescheide über die Höhe des Betrags werden innerhalb von vier Jahren nach Aufhebung erlassen. Die Zahlung ist jeweils einen Monat nach Zustellung fällig. Die Aufhebung des Sanierungsgebiets Karl-Marx-Straße/Sonnenallee ist für Anfang 2029 vorgesehen.