Fördergebiete

Handlungsräume der ressortübergreifenden Gemeinschaftsinitiative zur Stärkung sozial benachteiligter Quartiere

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Stadtplan Berlin.de

Verortung und Kurzporträt der Handlungsräume

  • Blick über den Spektesee zum Wohngebiet Falkenhagener Feld

    Falkenhagener Feld / Spandauer Neustadt

    In diesem Handlungsraum im Bezirk Spandau leben rund 63.000 Menschen. Die Neustadt ist geprägt von dichter Bebauung mit Alt- und Neubauten. Richtung Westen schließen sich Quartiere der 1930er bis 1950er an, weiter westlich Großsiedlungen der 1960er und 1970er Jahre. Den westlichen und südlichen Rand prägen Einfamilienhausgebiete. Von Ost nach West durchschneidet die Falkenseer Chaussee das Gebiet. Die wichtigste Erholungsfläche ist der Spektepark. Falkenhagener Feld / Spandauer Neustadt

  • Bullengrabengrünzug mit Blick auf die Louise-Schroeder-Siedlung

    Heerstraße

    Im Handlungsraum Heerstraße leben rund 34.000 Menschen, vor allem in Großwohnsiedlungen wie der Louise-Schroeder-Siedlung im Norden sowie der Rudolf-Wissell-Siedlung und der Obstalleesiedlung nördlich der Heerstraße. Ausgedehnte Grünzüge und Parks tragen zur Wohnqualität bei. Für Natur- und Geschichtsinteressierte ist auch der Hahneberg mit dem historischen Fort an der Grenze zu Brandenburg interessant. Heerstraße

  • Lebenswertes Märkisches Viertel

    Märkisches Viertel

    Das Märkische Viertel wurde als Vorzeigeprojekt modernen Städtebaus ab 1963 für 40.000 Menschen erbaut, im gesamten Gebiet leben heute fast 50.000 Menschen. Hohe Wohnblöcke sind von Grünanlagen umgeben. Im Zentrum befinden sich Einkaufspassagen und öffentliche Einrichtungen. Die Rollbergesiedlung entstand etwa zur selben Zeit, hat jedoch einen hohen Sanierungsstau und wenige Infrastruktureinrichtungen. Im Gebiet eingestreut sind Einfamilienhaussiedlungen und kleinere Gewerbegebiete. Märkisches Viertel

  • Stadtteilbibliothek Reinickendorf West

    Auguste-Viktoria-Allee

    Der Handlungsraum AVA liegt nordöstlich des ehemaligen Flughafens Tegel. Dort werden mittelfristig ein Forschungs-, Gewerbe- und Industriepark („Urban Tech Republic“) sowie neue Quartiere mit rund 9.000 Wohnungen entstehen. Die sozialen Einrichtungen sowie Kultur- und Freizeitmöglichkeiten des Handlungsraum mit zurzeit rund 28.000 Menschen werden die Bewohnerschaft der neuen Quartiere künftig teilweise mitversorgen müssen. Auguste-Viktoria-Allee

  • Sportplatz in Reinickendorf Ost

    Reinickendorf Ost

    Im Gebiet Reinickendorf Ost leben rund 29.000 Menschen. Prägend ist der Siedlungsbau der 1920er und 1930er Jahre. Viele Gebäude stehen unter Denkmalschutz, dasselbe gilt für den Klemkepark, den Park am Breitkopfbecken und den Park am Schäfersee. Das Areal entlang der Bahnanlagen im Osten wird stärker gewerblich genutzt, z.B. durch Handwerksbetriebe. Dort gibt es Potential für bauliche Nachverdichtungen. Reinickendorf Ost

  • Der ZIrkusspielplatz im Wedding

    Wedding

    Im Gebiet des Handlungsraums Wedding wohnen rund 145.000 Menschen. Die Ringbahn-Trasse teilt das Gebiet in eine nördliche und eine südliche Hälfte. Wohnbauten aus der Gründerzeit werden ergänzt durch mehrgeschossigen sozialen Wohnungsbau der 1970er und 80er Jahre. Die Areale entlang der S-Bahn sind durch Gewerbe- und Industriestandorte geprägt. Wedding

  • Wandbild in der Moabiter Stromstaße

    Moabit-Nord

    Das Gebiet mit rund 60.000 Menschen ist bzgl. Nutzung und Gebäudestruktur sehr heterogen. Der westliche Huttenkiez soll als wichtiger Industriestandort erhalten und entwickelt werden. Im Fritz-Schloß-Park gibt es großflächige Sportanlagen und Einrichtungen der sozialen Infrastruktur. Dazwischen liegen Einzelhandels-Schwerpunkte und ruhigere Wohnstraßen. Am östlichen Rand des Gebiets, in der Heidestraße, ist ein neues Quartier mit mehreren tausend Wohnungen entstanden. Moabit-Nord

  • Am Halleschen Tor / Mehringplatz in Kreuzberg

    Kreuzberg-Nord

    Im Handlungsraum Kreuzberg-Nord leben rund 88.000 Menschen, die Bevölkerungsdichte ist hoch. Charakteristisch sind Gründerzeitbauten mit mehreren Höfen, aber auch mehrgeschossige Wohnbauten der 1960er bis 1980er Jahre sowie moderne Architektur. Das enge Nebeneinander von Wohnen und Gewerbe in Teilen des Gebiets ist sprichwörtlich und erzeugt eine große Vielfalt an Einzelhandel und Dienstleistungen sowie kleinen Betrieben, aber auch Kulturorten. Kreuzberg-Nord

  • Der Gemeinschaftsgarten Frische Briese in Neukölln Nord

    Neukölln-Nord mit Germaniagarten

    Im größten aller Handlungsräume der Gemeinschaftsinitiative leben rund 180.000 Menschen. Die vielseitige bauliche Struktur besteht vor allem aus mehrgeschossigen Altbauten und Geschosswohnhäusern aus der Nachkriegszeit sowie einer weitgehend erhaltenden Blockrandbebauung. Die sozio-ökonomische Situation ist durch hohe Arbeitslosigkeit und eine große Anzahl von Unterstützungsleistungen beziehenden Haushalten geprägt. Neukölln-Nord mit Germaniagarten

  • Die Falkenberger Chaussee im Zentrum von Neu-Hohenschönhausen

    Neu-Hohenschönhausen

    Die Bevölkerung in Neu-Hohenschönhausen ist in den letzten Jahren auf rund 59.000 Menschen angestiegen. Der industrielle Wohnungsbau der DDR der späten 1970er und der 1980er Jahre prägt das Stadtbild. Die Großsiedlung wurde als eigenständiger Stadtteil entwickelt, von Beginn an waren Infrastruktureinrichtungen wie Kitas, Schulen und Sportanlagen, Kultureinrichtungen, Gaststätten und Kaufhallen ebenso wie Parks und Grünflächen vorgesehen. Nicht alles wurde realisiert. Neu-Hohenschönhausen

  • Marzahner Promenade mit Viktor-Klemperer-Platz

    Marzahn-Nord

    Im Handlungsraum Marzahn-Nord dominieren große Wohngebiete mit massiven Plattenbauten und Hochhäusern inklusive Nahversorgungseinrichtungen, Kitas und Schulen. In den letzten Jahren entstanden mehrere neue Quartiere sowie Unterkünfte für geflüchtete Menschen. Der Seelgraben, die Ahrensfelder Berge und der Bürgerpark schaffen grüne Verbindungen. Ein Einfamilienhausgebiet bildet eine Besonderheit im Großsiedlungsgefüge. Marzahn-Nord

  • Kita Havellaender Ring und Sportflaechen Pusteblume-Grundschule

    Hellersdorf Nord

    Das Gebiet ist vom Plattenbau mit bis zu elfgeschossigen Blöcken geprägt. Die mittlere Wohndauer ist gering - nur etwa 40 Prozent der Menschen leben seit mehr als 10 Jahren am selben Ort. Das Zentrum der Großsiedlung ist die Helle Mitte mit einer Bebauung aus den 1990er Jahren, dem Rathaus und der Alice-Salomon-Hochschule. Im Umfeld des denkmalgeschützten Gutes ist ein Quartier mit 1.500 Wohnungen entstanden. Die soziale Infrastruktur wurde mit dem Bildungscampus Kastanie massiv ausgebaut. Hellersdorf Nord

  • Blick über die Thermometersiedlung in Steglitz-Zehlendorf

    Thermometersiedlung

    Die Thermometersiedlung wurde in den 1970er Jahren erbaut und ist seit 2021 Quartiersmanagementgebiet. Die rund 2.200 Wohnungen befinden sich in Gebäuden mit drei bis acht Geschossen sowie mehreren Hochhäusern. Größter Vermieter war die Deutsche Wohnen, deren gesamter Besitz 2022 auf das landeseigene Wohnungsunternehmen HOWOGE übergegangen ist. In dem durchgrünten, fußgängerfreundlichen Quartier gibt es lediglich einen Supermarkt, eine Apotheke sowie einige Imbisse und Gastwirtschaften. Thermometersiedlung

  • Der Marktplatz im Quartier Nahariyastraße

    Nahariyastraße

    In dem grünen Wohnquartier für rund 8.000 Menschen treffen verschiedene Generationen und Kulturen, Alteingesessene und Zugezogene, aufeinander. Sie leben in fünf- bis elfgeschossigen Gebäuden aus den 1960er und 70er Jahren. Mit dem „Marktplatz“ an der Nahariyastraße verfügt das Quartier über ein kleines Gebietszentrum sowie eine Grundschule, mehrere Kindergärten, ein Ärztehaus und einen Supermarkt. Dennoch gibt es zu wenige Begegnungsmöglichkeiten für die Nachbarschaft. Nahariyastraße

  • Das Gemeinschaftshaus in der Gropiusstadt

    Gropiusstadt Nord

    Das Gebiet ist von unterschiedlichen Bautypen geprägt, von Bungalow-Siedlungen (Einfamilienhäuser) über niedrige Wohngebäude bis hin zu 15-geschossigen Plattenbauten und vereinzelten Hochhäusern. Die Mieten in der für die 1960er Jahre typischen Gropiusstadt sind in den letzten fünf Jahren stetig gestiegen. Fast drei Viertel der Haushalte lebt mindestens fünf Jahre an derselben Adresse. Gropiusstadt Nord

  • Parkour- und Calisthenics-Anlage im Kosmosviertel

    Kosmosviertel

    Das Kosmosviertel in Altglienicke wurde 1987 bis 1991 als Teil einer in der DDR konzipierten Großwohnsiedlung errichtet. Städtebaulich wie auch sozial hebt sich das Quartier mit seinen drei- bis elfgeschossigen Gebäuden einer Genossenschaft sowie des landeseigenen Wohnungsunternehmens Stadt und Land stark vom direkten Umfeld ab. Von Nord nach Süd verläuft ein öffentlicher Grünzug, in den Spiel- und Sportplätze eingebunden sind. Kosmosviertel