Im Neuen Stadtquartier entstehen hochwertige Parks und Freiräume mit attraktiven Spiel-, Sport- und Bewegungsangeboten, die sich in ein neues Freiraumnetz im Übergang zur offenen Landschaft einfügen. Nördlich des Graben 5 bleibt der offene Charakter einer Feldlandschaft erhalten und wird durch eine extensive landwirtschaftliche Bewirtschaftung mit integrierten Artenschutzmaßnahmen als Ausgleichsfläche aufgewertet. Typische Elemente der Kulturlandschaft wie Säume, Feldgehölze und Feldwege werden ergänzt. Die Erlebbarkeit der Landschaft wird durch ein neues Feldwegenetz gestärkt. Ein Gutachten zur Regenwasserbewirtschaftung im Neuen Stadtquartier prüft, wie die Ressource Regenwasser zur Stärkung des Wasserhaushalts einzelner Biotopstrukturen wie dem Graben 5 und dem sogenannten Schweinewäldchen genutzt werden kann.
Zudem wird ein Konzept zum sogenannten Animal-Aided Design erstellt, um von Anfang an gezielt Lebensräume für viele Arten (z.B. für gebäudebewohnende Arten) im Neuen Stadtquartier zu schaffen.
Mit dem Leitplan Freiraumstruktur und Kompensation werden die verschiedenen Anforderungen wie Erlebbarkeit, Erholung, arten- und naturschutzrechtliche Kompensation und Klimaanpassung zusammengeführt und in ein Grobkonzept mit Maßnahmen übersetzt. Ziel ist eine sinnvolle Aufwertung und echte Verbesserung der Naturräume auch in der direkten Umgebung.