Fairer Handel / Faire Beschaffung

Unsere Alltagsprodukte – seien es Südfrüchte, Textilien oder elektronische Geräte – werden meist in sogenannten Billiglohnländern angebaut und hergestellt. Immer wieder werden schwere Verletzungen von Menschen- und Arbeitsrechten bei der Produktion bekannt.
Der Bezirk hat sich daher dazu entschlossen, den Fairen Handel zu stärken. Gemeinsam mit der Zivilgesellschaft sowie Bürger*innen des Bezirks setzt die Koordinationsstelle Impulse für ein faires Einkaufsverhalten in der Bezirkspolitik, der Bezirksverwaltung und bei den Bürger*innen des Bezirks.

Im Sommer 2018 wurde der Bezirk als Fairtrade-Bezirk ausgezeichnet.

Fairtrade-Bezirkskarte

Link zu: Faittrade-Bezirkskarte
Bild: © Oliver Hauptstock - Fotolia.com

Im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg gibt es zahlreiche Geschäfte, in denen unterschiedliche Produkte aus fairem Handel verkauft werden. Klicken Sie sich durch die Karte und finden Sie verschiedenste Produkte von Kaffee, über Schokolade bis hin zu fairer Kleidung und fairen Fußbällen!

Steuerungsgruppe Friedrichshain-Kreuzberg wird fair!

PDF-Dokument (3.0 MB) - Stand: Februar 2017

Berliner Sport - Rund um Fair! Fair Kicken in Friedrichshain-Kreuzberg

Link zu: Berliner Sport - Rund um Fair!
Bild: Collage: Philipp Striegler

Seit Juni 2017 beteiligt sich die Steuerungsgruppe an der landesweiten Initiative Berliner Sport – Rund um Fair. Ziel ist die Aufklärung über Menschenrechtsverletzungen in der Produktionskette von Fußbällen sowie die Umstellung auf nachhaltige und faire Konsummuster im Berliner Sport.

Öffentlicher Einkauf

Computertastatur mit grünem Einkaufswagen
Bild: Nikolai Sorokin

Mit mindestens 350 Milliarden €1 Beschaffungsvolumen pro Jahr gehört die öffentliche Hand zu den wichtigsten Auftraggebern in Deutschland und kann somit auf den Beschaffungsmarkt einen gewichtigen Einfluss ausüben. Berlin kauft jährlich etwa im Wert von 4 – 5 Mrd. €2 Waren, Liefer- und Dienstleistungen ein. Für einen erheblichen Teil (schätzungsweise 60 %) des öffentlichen Einkaufs sind die Berliner Bezirke verantwortlich. Somit können diese ihre Marktmacht nutzen, um bei Vergaben Nachhaltige Entwicklung umzusetzen und Umweltschutz und faire Arbeitsbedingungen zu berücksichtigen. Die Koordinationsstelle unterstützt dabei, sozial-nachhaltige Kriterien in Ausschreibungen zu verankern.

Gute Gründe für nachhaltige Beschaffung

PDF-Dokument (279.5 kB)

Wegweiser Nachhaltige Beschaffung in Berliner Bezirken

PDF-Dokument (196.7 kB)

Öffentliche Veranstaltungen

Glücksrad_Fußball
Bild: Katrin Becker

Die Koordinationsstelle organisiert regelmäßig Veranstaltungen zu den verschiedenen Dimensionen des Fairen Handels, wie globale Textil- und Elektroindustrie, Labels und Zertifikate u. v. m.

siehe Aktuelles