Warum machen Sie beim „Berlin räumt auf” mit?
Es ist unverkennbar, dass Berlin ein ernstes Müllproblem hat. In vielen Kiezen gibt es Orte, an denen regelmäßig illegal Alltagsabfälle, Sperrmüll und Bauschutt abgeladen werden – ein Anblick, der sich in das Stadtbild eingeschrieben hat. Eine saubere Stadt ist jedoch eine gemeinsame Verantwortung, die alle angeht: jung und alt, Zugezogene und Urberlinerinnen. Die Aktion „Berlin räumt auf” ist für uns eine Gelegenheit, nicht nur auf dieses Problem aufmerksam zu machen, sondern auch selbst aktiv zu werden, unsere Schülerschaft für das Thema zu sensibilisieren und ihnen zu zeigen, dass ihr Handeln einen echten Unterschied machen kann.
Was bedeutet ein sauberer Kiez für Sie?
Ein sauberer Kiez bedeutet Lebensqualität – für Menschen und Tiere gleichermaßen. Er ist außerdem ein Zeichen von gegenseitiger Rücksichtnahme und Verantwortung.
Wer macht bei Ihrer Aktion alles mit?
Wir sind eine Klinikschule und es beteiligen sich mehrere jahrgangsübergreifende Lerngruppen der Klassenstufen 1 bis 10 mit ihren Klassenlehrkräften.
Wie versuchen Sie im Alltag Müll zu vermeiden?
Im Alltag setzen wir auf bewährte, aber wirkungsvolle Maßnahmen: den Jutebeutel statt Einwegtüten, Kleinanzeigen und Secondhandläden vor dem Neukauf. Auch in der Schule versuchen wir, ein Bewusstsein für Konsum und Ressourcen zu schaffen – denn nachhaltige Gewohnheiten entstehen am besten dann, wenn man sie früh kennenlernt und als selbstverständlich erlebt.
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Auch die Carl-von-Ossietzky-Schule in Kreuzberg beteiligt sich am 24. April mit einer Aufräumaktion.