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Waffenrecht - Anträge, Anzeigen und Formulare

Ein Antrag auf Erteilung einer waffenrechtlichen Erlaubnis ist grundsätzlich bei der örtlich zuständigen Waffenbehörde des Wohnsitzes des Antragstellers einzureichen (die Berliner Waffenbehörde ist ausschließlich für die mit Hauptwohnsitz in Berlin amtlich gemeldeten Bürger zuständig).

Die Waffenbesitzkarte ist die Erlaubnis für den Erwerb und Besitz von erlaubnispflichtigen Schusswaffen. Die Höhe der Gebühr richtet sich nach dem Erlaubnisumfang.

Standard Waffenbesitzkarte -grün-

Waffenbesitzkarte für Sportschütz*innen

Waffenbesitzkarte für Sammler*innen und Sachverständige

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Bescheinigung für Sportschützen über das Vorliegen eines Bedürfnisses zur Beantragung der Erlaubnis zum Erwerb und Besitz von Schusswaffen gem. § 14 Abs. 2-4 WaffG.

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Der Erwerb von Waffen aufgrund einer Erwerbserlaubnis bzw. das Überlassen ist mit folgenden Formularen bei der Waffenbehörde (innerhalb von 14 Tagen nach Erwerb/Überlassen) anzuzeigen:

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Der Waffenschein ist die Erlaubnis zum Führen einer erlaubnispflichtigen Schusswaffe außerhalb befriedeten Besitztums. Er wird auf höchstens drei Jahre beschränkt.

Die Gebühr für das Ausstellen des Waffenscheins beträgt 102,26 Euro.

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Der kleine Waffenschein berechtigt zum verdeckten Führen von entsprechend zugelassenen legalen Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen (SRS-Waffen) außerhalb befriedeten Besitztums. .

Die Gebühr hierfür beträgt 50,- Euro.

Die Anträge hierfür erhalten Sie außer als Download hier im Internet auch bei jedem Polizeiabschnitt und können dort ebenfalls persönlich unter Vorlage Ihres Personalausweises abgegeben werden. Für die Beantragung des Kleinen Waffenscheins ist die Vorlage der SRS-Waffen nicht erforderlich.

Aufgrund der derzeitigen Antragszahlen zur Erteilung von “Kleinen Waffenscheinen” werden sich die Bearbeitungszeiten verlängern.
Um Wartezeiten bei der Antragsstellung zu minimieren, bieten wir den Service der Antragstellung per E-Mail an:

  • Downloaden Sie bitte den Antrag für den “kleinen Waffenschein”
  • Füllen Sie den Antrag vollständig und wahrheitsgemäß am PC aus (oder drucken ihn aus und füllen ihn dann handschriftlich gut leserlich aus)
  • Drucken Sie den Antrag aus und unterschreiben diesen eigenhändig
    scannen Sie den Antrag wieder ein
  • scannen Sie die Vorder- und Rückseite Ihres gültigen Personalausweises als vorläufigen Identitätsnachweis ein
  • senden Sie den Scan des unterschriebenen Antrags und die Scans der Vorder- und Rückseite Ihres gültigen Personalausweises per E-Mail als Anhang an waffenbehoerde@polizei.berlin.de

Weiteres brauchen Sie nicht zu veranlassen, die Waffenbehörde wird sich je nach Bearbeitungsstand und -Notwendigkeit unaufgefordert mit Ihnen in Verbindung setzen. Ein Gebührenbescheid wird Ihnen zeitgerecht übersandt.

Damit die Anträge schnellstmöglich bearbeitet werden können, wird darum gebeten, von telefonischen oder schriftlichen Anfragen zu Bearbeitungsständen Abstand zu nehmen.

Ihre Waffenbehörde dankt für Ihr Verständnis.

Bevor Sie sich entschließen, einen Antrag auf Erteilung eines Kleinen Waffenscheins zu stellen, bitten wir Sie, die hier verlinkten Präventionshinweise zur Schutzbewaffnung zur Kenntnis zu nehmen.
Darüber hinaus weisen wir auf die folgend verlinkten, sehr empfehlenswerten Informationen der Berliner Polizei zum Thema verhaltensorientierte Gewaltprävention hin, die sich unter anderem mit dem Umgang mit Aggression und Gewalt im öffentlichen Raum befasst.
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Eine Waffenhandelserlaubnis benötigen Personen, die gewerbsmäßig oder selbstständig im Rahmen einer wirtschaftlichen Unternehmung Schusswaffen oder Munition ankaufen, feilhalten, Bestellungen entgegennehmen oder aufsuchen, anderen überlassen oder den Erwerb, den Vertrieb oder das Überlassen vermitteln. Der Handel im Reisegewerbe, ausgenommen in den Fällen des § 55b Abs. 1 der Reisegewerbeordnung, auf festgesetzten Veranstaltungen (Messen, Märkte etc.) sowie auf Volksfesten, Sammlertreffen und ähnlichen öffentlichen Veranstaltungen ist gem. § 35 Abs. 3 WaffG (auch für Hieb- und Stoßwaffen) verboten.

Die Gebühr richtet sich nach dem Umfang des Handels.

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Der Jagdschein ist die Erlaubnis zur berechtigten Ausübung der Jagd. Er wird auf höchstens drei Jahre erteilt und berechtigt zum Erwerb von Langwaffen und jagdlicher Munition.

Bei der Antragstellung sind zwei Passfotos, das Jägerprüfungszeugnis, eine gültige Jagdhaftpflichtversicherung und ein gültiges Personaldokument vorzulegen.

Hinweis für alle Jagdscheininhaber:
Gemäß § 19 Absatz 3 des Berliner Jagdgesetzes vom 30.04.2006 haben Personen, die die Jagd ausüben wollen, nach der Prüfung ihre Schießfertigkeit zu erhalten und möglichst zu verbessern. Als Nachweis fortbestehender hinreichender Schießfertigkeit soll der Jagdbehörde für die Erteilung des Jagdscheins alle drei Jahre eine Bescheinigung über die erfolgreiche Teilnahme an einem Übungsschießen vorgelegt werden. Weitere Informationen sind dem nachfolgendem Hinweisblatt zu entnehmen.

Jagdbehörde (z. B. für die Anerkennung von Jägerprüfungen) ist in Berlin die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz.

Gebührenübersicht Jagdscheingebühr zuzüglich Jagdabgabe
Jahresjagdschein 50,00 EUR 25,50 EUR
Zweijahresjagdschein 90,00 EUR 51,00 EUR
Dreijahresjagdschein 125,00 EUR 76,50 EUR
Jahresfalknerschein 15,00 EUR 17,50 EUR
Zweijahresfalknerschein 25,00 EUR 35,00 EUR
Dreijahresfalknerschein 35,00 EUR 52,50 EUR
Tagesjagd/Tagesfalknerschein 15,00 EUR 5,00 EUR
Jahresjagdschein für Jugendliche 25,00 EUR 17,50 EUR
Jahresfalknerschein für Jugendliche 25,00 EUR 7,50 EUR
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Der Betrieb eines ortsfesten oder ortsveränderlichen Schießstandes bedarf gem. § 27 Waffengesetz einer Erlaubnis. Neben der Erfüllung der allgemeinen Erteilungsvoraussetzungen ist ein Gutachten eines anerkannten Schießstandsachverständigen und eine Haftpflichtversicherung vorzulegen.

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Antragsformulare gibt es als Online-Formular oder als PDF zum Herunterladen und Ausdrucken.

Anträge können auf folgenden Wegen eingereicht werden:

  • Online-Antragstellung
  • Antragstellung per E-Mail: Bitte den ausgefüllten eingescannten Antrag mit ggf. erforderlichen Nachweisen als Anhang einer E-Mail an waffenbehoerde@polizei.berlin.de senden.
  • Antragstellung per Post: Bitte den ausgefüllten Antrag mit ggf. erforderlichen Nachweisen an die Waffenbehörde senden, Adresse siehe Kontaktblock auf der rechten Seite
  • Persönliche Abgabe bei der Hauswache oder während der Öffnungszeiten bei der Waffenbehörde (Link zu Öffnungszeiten-Sonderregelung )

Beizufügen ist jeweils eine Kopie

  • des Personalausweises oder
  • des Reisepasses und der Meldebescheinigung, ggf. mit Aufenthaltstitel.

Die Bezahlung der Gebühren ist nur per Überweisung oder während der Sprechzeiten mit EC-Zahlung möglich, keine Barzahlung!