Kriminelle nutzen gezielt Einsamkeit, Hilfsbedürftigkeit oder gesundheitliche Einschränkungen aus, um ältere Menschen um ihre Immobilie zu bringen.
Häufig wird zunächst Vertrauen aufgebaut, etwa durch scheinbar fürsorgliche Hilfe im Alltag. Anschließend wird Druck erzeugt, die Immobilie schnell zu verkaufen oder zu übertragen. Dabei werden komplizierte Vertragsinhalte, insbesondere zu Wohnrechten oder Gegenleistungen, bewusst ausgenutzt.
Für Betroffene bedeutet dies oft den Verlust ihres Zuhauses und ihres wichtigsten Vermögenswertes. Die finanziellen Schäden können im Einzelfall mehrere hunderttausend bis Millionen Euro betragen.
Besonders gefährdet sind Menschen, die allein leben oder nur wenig soziale Unterstützung haben.
Immobilienkriminalität bei pflege- und schutzbedürftigen Menschen
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