Polizei bittet um Hinweise nach schwerem Ereignis im Tiergarten

 
Am gestrigen Abend, dem 25.07.2026, gegen 22 Uhr wurden auf dem Ahornsteig im Großen Tiergarten in Berlin mehrere Personen von einem Pkw angefahren. Mehrere Menschen wurden dabei verletzt, darunter auch lebensgefährlich.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand gibt es mindestens einen Tatverdächtigen. Bei dem beteiligten Fahrzeug handelt es sich um einen weißen Pkw.

Helfen Sie unseren Ermittlerinnen und Ermittlern!

Zeuginnen und Zeugen werden gebeten, sachdienliche Hinweise sowie selbst gefertigte Fotos oder Videos zum Tatgeschehen über das folgende Hinweisportal für die weiteren Ermittlungen zu übermitteln:

Zum Hinweisportal

Städtebauliche Kriminalprävention (SKP)

Die Art, wie Gebäude, öffentliche und halböffentliche Räume gestaltet, einander zugeordnet und instandgehalten sind, hat Einfluss auf die tatsächliche Sicherheit ebenso wie auf das Sicherheitsgefühl der Menschen, die diese Gebäude und Räume nutzen. Die baulich-räumliche Gestaltung bietet entsprechend Möglichkeiten, kriminalpräventiv zu wirken. So können z.B. durch physische und psychologische Barrieren das Entdeckungsrisiko und der Tataufwand für potentielle Täter erhöht und die Chancen für einen Erfolg der Tat gesenkt werden. Zentrales Element sind dabei Maßnahmen, die ein hohes Maß an informeller sozialer Kontrolle ermöglichen, was sich auch positiv auf das Sicherheitsgefühl auswirkt.

Städtebauliche Kriminalprävention ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Für ihren Erfolg ist die Zusammenarbeit von Polizei, politischen Entscheidungsträgern, Kommunalverwaltungen und anderen Behörden, Planern/Planerinnen, öffentlichen und privaten Bauherren/Bauherrinnen, lokalen Akteuren wie z.B. Gewerbetreibenden, Infrastruktur- und Dienstleistungsunternehmen insbesondere im Bereich des ÖPNV, sozialen Institutionen und den Bürgern/Bürgerinnen erforderlich.

Die polizeiliche Beratung im Rahmen der Städtebaulichen Kriminalprävention ist kostenlos und steht stadtweit allen zur Verfügung, die planen, bauen, raum- oder baubezogene Konzepte entwickeln oder über die Umsetzung von Planungen entscheiden. Die Polizei berät dabei auf der Grundlage ihrer örtlichen Lagekenntnis, ihres Erfahrungswissens über die Vorgehensweisen von Kriminellen und der in der Zentralstelle für Prävention vorhandenen Planungskompetenz:

  • auf der Ebene der Bauleitplanung (Flächennutzungsplan, Bebauungspläne)
  • in städtebaulichen und landschaftsplanerischen Wettbewerben
  • projektbegleitend in Bau- und Planungsverfahren
  • bei Einzelprojekten und spezifischen Problemlagen
  • konkret vor Ort
  • zu stadtweiten Themen (z.B. sichere Fahrradabstellplätze oder Planungen im Umfeld von Bahnhöfen)
  • in der Netzwerkarbeit (in Ämterrunden, Workshops, Stadtteilkonferenzen, an Runden Tischen)
  • in der Öffentlichkeitsarbeit durch zielgruppenorientierte Vorträge.
  • Flyer - Städtbauliche Kriminalprävention

    PDF-Dokument (1.9 MB)

Dokumente zum Fachtag „Städtebauliche Kriminalprävention – Öffentliche Räume gemeinsam sicher gestalten"

  • SKP - Fachtag Dokumentation

    PDF-Dokument (7.0 MB)

  • SKP-Fachtag-Dokumentation Anhang

    Dokument kann nur mit Kennwort geöffnet werden! Bitte wenden Sie sich an LKA Präv 1 (siehe unten)

    PDF-Dokument (19.8 MB)

Weitere Informationen zur SKP erhalten Sie hier:
www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/staedtebau

Polizei Berlin

Landeskriminalamt
Zentralstelle für Prävention
LKA Präv 1