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Verhaltensorientierte Gewaltprävention

Die Ansprechpersonen für verhaltensorientierte Gewaltprävention der Polizei Berlin vermitteln in Seminaren und Beratungsgesprächen Verhaltenstipps zum Umgang mit gewaltbereiten Personen und Aggression und Gewalt im öffentlichen Raum. Aktuelle Terminangebote finden Sie unten auf dieser Seite.

Für die meisten Menschen sind gewalttätige Situationen ein seltenes Ereignis. Ihnen fehlt daher die Handlungsroutine, um die eigene Bedrohungssituation zu bewältigen oder anderen effektiv und ohne Eigengefährdung helfen zu können.

Unser Ziel ist es, Strategien zum deeskalierenden und gewaltfreien Verhalten in Konflikt- und Bedrohungssituationen zu vermitteln oder gemeinsam zu erarbeiten, um damit die Handlungskompetenz und das subjektive Sicherheitsgefühl der Teilnehmer an unseren Veranstaltungen zu verbessern. Hierbei verwenden wir polizeiliche Erfahrungen und psychologische bzw. kommunikationswissenschaftliche Erkenntnisse.

Haben Sie Fragen zum Thema Gewaltprävention? Die Ansprechpersonen für verhaltensorientierte Gewaltprävention können Sie wie oben rechts angegeben erreichen.

Wollen Sie wissen, warum die Polizei davon abrät, sich zum eigenen Schutz zu bewaffnen? Dann lesen Sie weiter auf unserer Seite Keine Bewaffnung zum eigenen Schutz.

Veranstaltungsangebote

Seminar Umgang mit Aggression und Gewalt im öffentlichen Raum

  • Erscheinungsformen von Aggression und Gewalt: im öffentlichen Raum und in öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Dynamik von Gewaltprozessen
  • Präventionsmöglichkeiten
  • Deeskalierendes Konfliktverhalten
  • Kommunikation in Konfliktsituationen
  • Helfen ohne Selbstgefährdung
  • Problematik so genannter Abwehrwaffen
  • Wie bekomme ich Hilfe im Notfall?

Mit dem Aufruf des Videos erklären Sie sich einverstanden, dass Ihre Daten an YouTube übermittelt werden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Formate: video/youtube

Weitere Informationen zu verschiedenen Gewaltthemen finden Sie auch auf unserer Themen-Seite “Gewalt” und eine ausführliche Broschüre mit Hinweisen und Empfehlungen zur deeskalierenden und waffenlosen Konfliktvermeidung- und -bewältigung, die sich aus polizeilicher Erfahrung bewährt haben, können Sie sich hier herunterladen:

Verhalten bei Gewalt und Aggression in der Öffentlichkeit (Broschüre)

PDF-Dokument (740.9 kB) Dokument: Polizei Berlin

Die Ansprechpartner für verhaltensorientierte Gewaltprävention führen regelmäßig ein Seminar für Erwachsene zum Thema Umgang mit Aggression und Gewalt in der Öffentlichkeit durch.
Termine »

Seminar Umgang mit gewaltbereiten Klienten, Kunden und anderen Personen

Zielgruppe: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in sozialen Einrichtungen, Ämtern und Behörden soweit sie nicht mit Sicherheits- und Ordnungsaufgaben betraut sind

  • Ermittlung konfliktbegünstigender Umstände
  • Präventionsmöglichkeiten
  • Kommunikation in Konfliktsituationen
  • Dynamik von Gewaltprozessen
  • Arbeitsplatzgestaltung unter Sicherheitsaspekten
  • Hilfeleistung im Team
  • Umgang mit Alarmeinrichtungen
  • Posttraumatische Belastungsreaktionen
  • Was ist nach einem Gewaltvorfall zu tun?

Das Faltblatt „Gewalt am Arbeitsplatz. Wie Sie sich vor Übergriffen Ihrer Kunden schützen“ des Programms Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) erläutert, was Beschäftigte tun können, um Übergriffen vorzubeugen:

Faltblatt "Gewalt am Arbeitsplatz. Verhaltenstipps für Beschäftigte"

DOWNLOAD-Dokument Dokument: ProPK - www.polizei-beratung.de

Die Broschüre „Gewalt am Arbeitsplatz. Beschäftigte vor Übergriffen schützen“ des Programms Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) erläutert, was Personalverantwortliche tun können, um Übergriffen vorzubeugen.

Broschüre „Gewalt am Arbeitsplatz. Beschäftigte vor Übergriffen schützen. Handreichung für Personalverantwortliche“

PDF-Dokument (3.8 MB) Dokument: ProPK

Der Flyer „Verhaltenstipps für die Sicherheit von Mitarbeitenden und ehrenamtlich Helfenden in Flüchtlingsunterkünften“ informiert über gewaltpräventive Möglichkeiten.

Flyer „Verhaltenstipps für die Sicherheit von Mitarbeitenden und ehrenamtlich Helfenden in Flüchtlingsunterkünften“

PDF-Dokument (30.9 kB)

Methoden

  • Erfahrungslernen durch Rollenspiele und praktische Übungen
  • Arbeiten am Beispiel
  • Weitergabe polizeilichen Erfahrungswissens und psychologischer Erkenntnisse
  • Erarbeiten von Verhaltensoptionen und Lösungsmöglichkeiten
  • Systemische Betrachtungsweisen
  • Perspektivwechsel

Mit den bisherigen Erfahrungen der Teilnehmer gehen wir sensibel und rücksichtsvoll um.

Wir führen ggf. die Seminare nach Vereinbarung in Ihren Räumen durch.

Zur Durchführung der Veranstaltungen benötigen wir einen seminargerechten Raum, der je nach Seminarthema mit einem Flipchart, einer Kreidetafel, einem Whiteboard und/oder einem Beamer ausgestattet sein sollte. Gegebenenfalls können wir einen entsprechenden Veranstaltungsraum zur Verfügung stellen.

Die Seminare haben in der Regel eine Dauer von 3,5 – 5 Stunden und sind in sich abgeschlossen.

Achtung! Pandemiebedingt gelten derzeit die folgenden Bedingungen für die Veranstaltungen:

Für Beratungen:
  • die Anzahl der Teilnehmenden sollte auf ein unabdingbares Maß beschränkt werden
  • wenn möglich und sinnvoll können Beratungen auch draußen stattfinden
  • in geschlossenen Räumen muss ein Mindestabstand von mindestens 1,50 m eingehalten werden.
  • die Raumgröße und Anzahl der Teilnehmenden müssen dementsprechend korrelieren und dem jeweiligen Hygienekonzept entsprechen
  • der Raum muss regelmäßig belüftet werden
  • es werden medizinische Masken getragen, sofern man sich nicht an seinem festen Platz aufhält
  • die anfragende Institution benennt einen Verantwortlichen, der dafür Sorge trägt, dass eine Liste der Teilnehmenden erstellt und aufbewahrt wird
  • er trägt ebenfalls dafür Sorge, dass alle Teilnehmende geimpft, genesen oder tagesaktuell getestet sind (§ 8, 3. InfSchMV) und die Hygienevorgaben (Abstand, Maskenpflicht) eingehalten werden

Für Seminare:

  • in geschlossenen Räumen muss ein Mindestabstand von mindestens 1,50 m eingehalten werden.
  • Raumgröße und Anzahl der Teilnehmenden müssen dementsprechend korrelieren und dem jeweiligen Hygienekonzept entsprechen
  • Wer seinen festen Platz verlässt (Pausen, Rollenspiele usw.) muss eine medizinische Maske tragen
  • Rollenspiele werden als eine Art verbal begleitete Stellprobe durchgeführt, um möglichst Abstände einzuhalten
  • Die Veranstaltung wird vorsorglich mit einer längeren Dauer geplant, damit mindestens halbstündig durchgelüftet werden kann
  • Die anfragende Institution benennt einen Verantwortlichen (Name, Erreichbarkeit), der dafür Sorge trägt, dass eine Liste der Teilnehmenden erstellt und aufbewahrt wird
  • Er trägt ebenfalls dafür Sorge, dass alle Teilnehmenden geimpft, genesen oder tagesaktuell getestet sind (§ 8, 3. InfSchMV) und die Hygienevorgaben (Abstand, Maskenpflicht) eingehalten werden
    Beratungen und Seminare können derzeit nur bei den Institutionen durchgeführt werden, die diese Bedingungen erfüllen können.

Aktuelle Seminare

Seminar zum Umgang mit Aggression und Gewalt im öffentlichen Raum

Möchten Sie Ihr Handlungsspektrum im Zusammenhang mit Gewaltkonflikten im öffentlichen Raum erweitern ? Wollen Sie Handlungssicherheit durch das Kennenlernen adäquater Verhaltensweisen und Deeskalationsstrategien gewinnen? Möchten Sie wissen, welche Möglichkeiten Sie haben, in Gewaltsituationen zu helfen ohne sich und andere zu gefährden?

Die Ansprechpersonen für verhaltensorientierte Gewaltprävention führen ein Seminar für Erwachsene zum Thema Umgang mit Aggression und Gewalt in der Öffentlichkeit durch. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Das nächste Seminar findet am folgenden Termin statt:

Zeit: Dienstag, 10. August 2021, 17:00 Uhr bis 21:00 Uhr.
Ort: 12101 Berlin, Tempelhofer Damm 12
Anmeldung: Tel.: (030) 4664 – 979219 oder 979218 oder E-Mail an lkapraev2@polizei.berlin.de

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist nur möglich, wenn Sie sich bis 16:45 Uhr beim Sicherheitsdienst im Eingangsbereich ausweisen, eine medizinische Maske tragen und eine Bescheinigung über einen Schnelltest vom selben Tag vorweisen können. Ein späterer Einlass ist nicht mehr möglich. Eine Testbescheinigung ist nicht notwendig für:

1. Geimpfte Personen, die mit einem von der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff gegen Covid-19 geimpft sind und deren letzte erforderliche Impfung mindestens 14 Tage zurückliegt,
2. Genesene Personen, die ein mehr als sechs Monate zurückliegendes positives PCR-Testergebnis auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachweisen können und die mindestens eine Impfung gegen Covid-19 mit einem von der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff erhalten haben und deren letzte Impfung mindestens 14 Tage zurückliegt, sowie
3. Genesene Personen, die ein mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate zurückliegendes positives PCR-Testergebnis auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachweisen können.