Einweihung von Gedenktafeln zum Skulpturenweg „Menschenlandschaft Berlin“
Pressemitteilung Nr. 357 vom 12.11.2025
Zwischen der Schlesischen Straße und dem Spreeufer liegt der Skulpturenweg „Menschenlandschaft Berlin“. Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg hat zwei neue Gedenktafeln entwickelt, die nun eingeweiht werden und die den Entstehungsprozess des Skulpturen-Ensembles aufzeigen.
- 19. November 2025, 14 Uhr
- Grünfläche Schlesische Straße/Oberbaumstraße, 10997 Berlin
Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann: „Der Skulpturenweg „Menschenlandschaft“ thematisiert das Zusammenleben in der Migrationsgesellschaft. Er verbindet mehrere Kunstwerke im öffentlichen Raum, die unterschiedliche Aspekte von Stadt, Mensch, Mobilität und Wandel thematisieren und schafft so einen künstlerischen Erinnerungsort im Stadtraum. In Friedrichshain-Kreuzberg leben Menschen aus über 120 Nationen zusammen und diese Vielfalt ist unsere Stärke. Unser Bezirk und Berlin sind seit Jahrhunderten eine Stadt der Vielfalt, geprägt durch Bewegung, Aufbruch und Ankunft.“
Der Skulpturenweg entstand im Rahmen eines Bildhauersymposions 1987 als Beitrag des Bezirks Kreuzberg zur 750-Jahr-Feier Berlins. Der Titel verweist auf die Vergangenheit und Gegenwart des Quartiers im östlichen Kreuzberg und präsentiert Berlin als weltoffene Stadt, deren sozialer und kultureller Reichtum durch die Menschen entstand, die aus vielen Teilen der Welt hierhergezogen sind. Besonders die Gegend am Schlesischen Tor war historisch ein Ort des Ankommens und Bleibens.
Acht Bildhauer*innen – Mehmet Aksoy, Andreas Frömberg, Schang Hutter (in der Entwurfsphase), Azade Köker, Leslie Robbins, Louis Niebuhr, Rudolf Valenta und Andreas Wegner – schufen hierfür Arbeiten. Im Rahmen eines gemeinsamen räumlichen Gesamtkonzepts entstanden jeweils individuelle Kunstwerke. Das künstlerische Konzept einer Sequenz von Einzelskulpturen entlang eines Wegbandes von der Schlesischen Straße zum Spreeufer, über zwei Grünflächendreiecke und zwei Straßen hinweg stammt von Azade Köker.
Die Einweihungsveranstaltung mit Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann wird begleitet von Redebeiträgen und Musik, u.a. von Dr. Stefanie Endlich, Autorin und Ausstellungsmacherin sowie Honorarprofessorin an der Universität der Künste für Kunst im öffentlichen Raum. Außerdem spricht Dr. Gürsoy Doğtaş, Kunsthistoriker und einer der Kuratoren der Manifesta 16 im Ruhrgebiet; er konzipiert und kuratiert zudem gemeinsam mit Patrizia Dander die Ausstellung „Kreuzberg“, die im September 2026 im Gropius Bau eröffnet wird.
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