Aussetzung des Fonds für Ausstellungsvergütungen für Bildende Künstler*innen durch die Senatskulturverwaltung

Pressemitteilung Nr. 56 vom 26.02.2025

Die Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt setzt den Fonds für Ausstellungsvergütungen für Bildende Künstler*innen (FABiK) aus, mit dem die bezirklichen Galerien in Friedrichshain-Kreuzberg und den anderen Bezirken ausstellenden Künstler*innen Honorare zahlen.

Das hat für die Arbeit des Kulturamtes drastische Folgen: In jeder Galerie (Kunstraum Bethanien, Galerie im Turm und Projektraum) wird es eine Ausstellung weniger im Jahr geben, als ursprünglich geplant. Auch die Anzahl der ausgestellten Künstler*innen wird reduziert werden müssen. Es reduziert sich die Zahl der Veranstaltungen. Zudem müssen die Öffnungszeiten eingeschränkt werden.

Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann: „Der Senat betreibt Kahlschlag der Berliner Kultur. Nun wird durch die Hintertür die Kulturförderung in den Bezirken gekürzt. Diese Streichungen und Aussetzungen kommen kleckerweise und ohne klare Kommunikation in Richtung der Bezirke. Dieses chaotische Vorgehen des Senats macht Planungen für uns unmöglich. Unsere Galerien sind wichtige dezentrale Orte der Kunstvermittlung. Niedrigschwellig bieten sie allen Bürger*innen vielfältige Ausstellungen und sind ein relevanter Teil der kommunalen Kulturinfrastruktur. Durch die Kulturpolitik dieses Senats werden wir massiv in unserer Arbeit eingeschränkt.“

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