Lesung „Wenn nachts die Kampfhunde spazieren gehen“ mit Anna Brüggemann
Pressemitteilung Nr. 51 vom 24.02.2025
Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann informiert:
Anna Brüggemann stellt ihren neuen Roman über Mütter und Töchter „Wenn nachts die Kampfhunde spazieren gehen” in der Bezirkszentralbibliothek Pablo Neruda vor. Moderiert wird der Abend von Karla Kutzner von InterKontinental.
- Wann? Mittwoch, 12. März, 19 Uhr
- Wo? Werkraum der Bezirkszentralbibliothek Pablo Neruda, Frankfurter Allee 14A, 10247 Berlin
Der Eintritt ist frei. Anmeldung bitte unter diesem Link.
Zum Buch:
Warum darf eine Tochter nicht glücklicher sein als ihre Mutter?
Regina ist eine typische Vertreterin der Nachkriegsgeneration, sie hatte bereits viele Möglichkeiten, sie konnte Psychologie studieren und von einer akademischen Laufbahn träumen, um dann doch der Familie zuliebe Abstriche zu machen. In ihre Töchter Antonia und Wanda setzt sie nun alle Hoffnungen. Antonia unterläuft diese konsequent, bricht ihr Studium ab und wird alleinerziehende Mutter. Wanda erfüllt alle in sie gesetzten Wünsche und manövriert sich in eine Essstörung, die von allen ignoriert wird. Ein Leben lang schwanken die Schwestern zwischen gegenseitiger Konkurrenz, Autonomie und dem Wunsch, noch über deren Tod hinaus von der Mutter anerkannt zu werden.
Anna Brüggemann, 1981 geboren, wuchs in Südafrika, Stuttgart und Regensburg auf. 1996 stand sie erstmals vor der Kamera, seit 2004 schreibt sie Drehbücher. 2014 gewann sie zusammen mit ihrem Bruder den Silbernen Bären, ihr literarisches Debüt Trennungsroman wurde 2021 mit dem Debütpreis der lit.cologne ausgezeichnet.
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