In der öffentlichen Debatte wird derzeit verstärkt über den Görlitzer Park und den dortigen Drogenkonsum gesprochen. Nach Einschätzung der Initiative findet dabei die Perspektive der betroffenen Menschen jedoch zu wenig Beachtung. Diese konsumieren häufig vor dem Hintergrund von Traumata, persönlichen Herausforderungen und sozialen Rahmenbedingungen.
Die Initiative spricht sich dafür aus, bestehenden Problemlagen nicht primär mit strafenden Maßnahmen wie Schließungen, Verdrängung oder verstärkter Polizeipräsenz zu begegnen.
Stattdessen setzt sie auf eigenständiges Engagement und konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Situation vor Ort. Vor diesem Hintergrund wurde auch die Sammelaktion im Park durchgeführt.
Zugleich wird darauf hingewiesen, dass BerLUN nicht die erste Initiative ist, die sich diesem Thema widmet. Bereits mehrere Organisationen sind im Görlitzer Park aktiv und sammeln gebrauchte Spritzen. Nach Einschätzung der Beteiligten reichen die bestehenden Angebote jedoch bislang nicht aus.