Als sie nach Deutschland kam, habe sie große Unterschiede in der Küchenkultur zwischen ihrer Heimat und Deutschland festgestellt. 2015 eröffnete sie gemeinsam mit Freund*innen das Lokal „Yafo.“ Sie wollte einen wunderschönen und magischen Ort schaffen. Zuerst befand sich das Restaurant in der Gormannstraße in Mitte, wo es nach einigen Jahren aufgrund von Auseinandersetzungen mit den Nachbar*innen schließen musste. Ihr zweites Restaurant „Shishi“ eröffnete einige Jahre später im Hinterhof in der Ritterstraße. Dort wurde gehobene Küche angeboten. Nach der Corona Pandemie entschied sich die Wahlberlinerin, die beiden Gaststätten zusammenzuführen. Das „Yafo“ zog in die Kreuzberger Location und das „Shishi“ wurde geschlossen.
Die Räumlichkeiten in Kreuzberg seien für sie ideal. „Die Location ist großartig. Durch die Lage im Hinterhof stören wir keine Anwohner und haben viel Platz zum Draußensitzen.“
Negativ aufgefallen war ihr in ihren ersten Jahren in Berlin, dass die Lokale hier sich entweder auf das Essen oder auf das Trinken spezialisieren. „Es gab einfach nichts Dazwischen. Entweder geht man in ein Restaurant, dann liegt der Fokus auf dem Essen. Oder man geht in eine Bar oder einen Club, wo es gar nichts zu essen gibt. Das fand ich total langweilig. Ich wollte etwas von beiden Welten und diese in meinem Lokal zusammenbringen.“