In den kommenden Jahren stehen zahlreiche kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vor der Frage der Nachfolge. Allein in Berlin sind bis Ende 2026 rund 8.600 Betriebe betroffen. Bleiben geeignete Nachfolgelösungen aus, gefährdet dies nicht nur die Unternehmen selbst, sondern auch Arbeitsplätze und die lokale Wirtschaftsstruktur.
NIU+ setzt genau hier an und setzt auf das bislang wenig erschlossene Potenzial von Newcomern, also Menschen mit Flucht- oder Migrationsgeschichte, die seit maximal zehn bis zwölf Jahren in Deutschland leben. Viele von Ihnen verfügen über unternehmerische Motivation und Erfahrung oder sind bereits selbstständig. Bisher wurden sie jedoch selten systematisch in Nachfolgeprozesse einbezogen.
„NIU+ fördert gezielt die Integration dieser Gruppe in Nachfolgeprozesse. Wir wollen zeigen, dass Unternehmensnachfolge vielfältiger gedacht werden kann – und dass Newcomer ein wichtiger Teil der Lösung sind“, sagt Projektleiter Ayham Deeb.