Für die Energieversorgung wurde in einer angrenzenden unterirdischen Bahntrasse ein sogenannter Eisspeicher errichtet. Dieser wird mit Wasser gefüllt, dem im Winter kontinuierlich Wärme entzogen wird – bis das Wasser gefriert. Dabei wird zusätzliche Energie freigesetzt, die für die Beheizung des Gebäudes genutzt werden kann.
Was zunächst technisch klingt, ist Teil eines intelligenten Gesamtsystems: Auf dem Dach befindet sich eine der größten PVT-Anlagen Europas. Diese kombiniert Photovoltaik und Solarthermie, nutzt also sowohl Sonnenstrahlung als auch Umweltwärme – und trägt zugleich dazu bei, überschüssige Wärme aus dem Gebäude abzuführen.
Ergänzt wird das System durch weitere Komponenten wie Wärmepumpen und thermische Bauteilaktivierung. So wird das Gebäude im Winter effizient beheizt und im Sommer angenehm gekühlt – ganz ohne klassische Klimaanlagen.