Zusammen mit der Produktdesignerin Rahel Velia Jacob stellt Susanne Schröder im Hof des Gebäudekomplexes die eingerichtete Werkstatt, die „Möbeleria“, vor. „Von Möbelbau-Workshops über interkulturelles Kochen bis hin zu Konzerten und Stadtteilveranstaltungen verbinden wir hier ökologische Nachhaltigkeit mit künstlerischer Quartiersarbeit“, erklärt Susanne Schröder.
In der „Möbeleria“ können Nachbar*innen und Interessierte Möbelstücke selbst aufarbeiten, verändern oder aus ausrangierten Materialien Neues schaffen. Rahel ergänzt und demonstriert das Konzept eines entwickelten Bausatzes: „Hier haben wir ausrangierte Fußleisten, die sich ganz einfach zu einem kleinen Tisch oder Hocker zusammenbauen lassen.“
Über den „Satellit“ werden Menschen mit und ohne Fluchterfahrung miteinander vernetzt, und es entstehen neue Wertschöpfungsketten. „Damit wollen wir den gesellschaftlichen Zusammenhalt durch kreative und gemeinschaftliche Prozesse stärken“, erklärt Susanne Schröder einen weiteren Schwerpunkt des Projekts.