Seit fast zehn Jahren begleitet Alexander Matthes das Dragonerareal. Viele Meilensteine liegen bereits hinter ihm – von der Kooperationsvereinbarung über das Bebauungsplanverfahren bis hin zu wichtigen politischen Beschlüssen. Gleichzeitig weiß er, dass die eigentliche bauliche Entwicklung gerade erst beginnt. Bis das Quartier vollständig entwickelt ist, werden noch viele Jahre vergehen.
„Mit einem Projekt wie diesem altert man ein Stück weit mit“, sagt er und lacht. „Man kennt irgendwann unglaublich viele Menschen, Geschichten und Zusammenhänge. Man fühlt sich manchmal fast wie ein Quartiersbürgermeister.“ Wenn er an die Zukunft denkt, wünscht er sich vor allem eines: Dass die Menschen irgendwann sagen werden, der gemeinwohlorientierte Ansatz habe funktioniert. Dass hier ein Quartier entstanden ist, in dem bezahlbares Wohnen, Kultur, Gewerbe, Natur und Begegnung selbstverständlich zusammengehören.
Vielleicht beschreibt genau das auch seine Arbeit am besten. Alexander Matthes plant nicht einfach Gebäude. Gemeinsam mit vielen anderen entwickelt er einen Ort, an dem Geschichte bewahrt und Zukunft gestaltet wird.