LSI-Workshop

Rund 40 Fachkräfte, Multiplikatoren*innen und Beschäftigte der Verwaltung folgten der Einladung des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg

Rund 40 Fachkräfte, Multiplikatoren*innen und Beschäftigte der Verwaltung folgten der Einladung des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg

Diskussion über Interventionsansätze zur Integration wohnungsloser EU-Migranten*innen in Gute Arbeit

Rund 40 Fachkräfte, Multiplikatoren*innen und Beschäftigte der Verwaltung folgten der Einladung des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg zur Diskussion der Zwischenergebnisse im Rahmen des LSI-Entwicklungsprojekts „Integrationspfade in Gute Arbeit für wohnungslose EU-Migranten*innen“ (Link zur Projektwebseite hier).

Zur Begrüßung hob Ekkehard Hayner, Geschäftsführer der beteiligten GEBEWO Soziale Dienste, die Bedeutung der kommunalen Entwicklungspartnerschaft hervor: Hier arbeiten Träger und Beteiligte partnerschaftlich zusammen, um gemeinsam tragfähige Lösungen für komplexe Herausforderungen zu entwickeln. Der Leiter des Amtes für Soziales, Dr. Elvers begrüßte für das Bezirksamt im ehemaligen Rathaus Kreuzberg und stellte seine Sicht auf die von Wohnungslosigkeit betroffenen EU-Migranten*innen dar. Er betonte, dass dieses Projekt wohnungslose EU-Migranten*innen als Ressource sieht und bedankte sich bei den beteiligten Projektpartnern ARBEIT und LEBEN Berlin-Brandenburg und GEBEWO pro sowie der Beauftragten für Gute Arbeit, die als kommunale Ansprechpartnerin fungiert.

Präsentation erster Interventionsansätze

Die Projektmitarbeiter*innen stellten die Zwischenergebnisse des sechsmonatigen Projekts vor und präsentierten erste Interventionsansätze, also neue, innovative Lösungsansätze, die in ein Modellkonzept zur Lösung im Rahmen einer kommunalen Partnerschaft beitragen können. In vier Kleingruppen wurden im World-Café diese Interventionsansätze mit den anwesenden Fachkräften und Interessierten diskutiert.

Die vier Themenkomplexe:

  • Arbeit, Arbeitsrechte und Arbeitsmarktintegration
  • Unterkunft und Existenzsicherung
  • Orientierungsberatung und Begleitung bei der Alltagsbewältigung
  • Grundsatzfragen und Rahmenbedingungen des Modellkonzepts.
Die Teilnehmer*innen während der Diskussion im BVV-Saal des Dienstgebäudes in der Kreuzberger Yorckstraße

Die Teilnehmer*innen während der Diskussion im BVV-Saal des Dienstgebäudes in der Kreuzberger Yorckstraße

Basis für die weitere konzeptionelle Arbeit

Der Workshop war geprägt von einer konzentrierten und diskussionsoffenen Stimmung, in der die beteiligten Fachkräfte vielfältige Hinweise und Konkretisierungen einbringen konnten, auf deren Basis die weitere konzeptionelle Arbeit voranschreiten kann.

Das Projekt „Integrationspfade in Gute Arbeit für obdachlose EU-Bürger*innen” wird gefördert aus Mitteln der Europäischen Union (Europäischer Sozialfonds Plus) und der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung im Rahmen der Bezirklichen Bündnisse für Wirtschaft und Arbeit (BBWA).