Clara Herrmann: „Ich möchte Ihnen ehrlich gesagt nicht dazu gratulieren, dass Sie nun „endlich dazugehören“, denn Sie gehören ja schon die ganze Zeit dazu. Die Gesetzeslage in Deutschland ist leider sehr schwierig – oder war es bis vor Kurzem. Mit dem Verbot der doppelten Staatsbürgerschaft konnten viele Menschen gar nicht eingebürgert werden, obwohl sie Jahrzehnte hier leben. Ich freue mich aber sehr, dass Sie nun endlich gleichberechtigt teilnehmen können und beispielsweise endlich Ihr Wahlrecht ausüben können. Das ist ein Grund zu feiern, und das machen wir gleich mit Kaffee und Kuchen.“
Das Bezirksamt hatte vor der Pandemie jedes Jahr Einbürgerungsfeiern organisiert, aber durch die Infektionsschutzregularien fielen sie dann aus. Da die Einbürgerungen nun zentral beim Land Berlin verwaltet werden, wurde auf Initiative der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) mit dem heutigen Tag die bezirkliche Tradition, mit einem kleinen Festakt den Einbürgerungsprozess gebührend für die Neubürger*innen abzuschließen, wiederaufgenommen.
Der BVV-Vorsteher Werner Heck und die stellvertretende BVV-Vorsteherin Regine Sommer-Wetter gratulierten ebenfalls mit einem winterlichen Blumenstrauß und allen guten Wünschen für die Zukunft hier im Bezirk.