19. Jugendkonferenz in der Jugendberufsagentur am Standort Friedrichshain-Kreuzberg

Max Kindler, Bezirksstadtrat für Jugend, Familie und Gesundheit und Peter Schulz, bezirklicher Koordinator der Jugendberufsagentur im Gespräch

Max Kindler, Bezirksstadtrat für Jugend, Familie und Gesundheit und Peter Schulz, bezirklicher Koordinator der Jugendberufsagentur im Gespräch

Kürzlich fand die diesjährige Jugendkonferenz unter dem Motto „LASST UNS REDEN“ im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Berlin-Mitte statt. In einem 4-Seiten-Gespräch stellten sich etwa 50 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft, Geschäftsführer*innen, Schule und Kooperationspartner*innen der Jugendberufsagentur dem Gespräch mit jungen Menschen.

Unter den Themen „Berufswahl früher und heute“, „Erwartungen an den Bewerbungsprozess“ und „Zukunft der Berufswahl“ wurde über die Einflussfaktoren auf die Berufswahl, sowie über Mythen und eine realistische Unterstützung in der Berufsorientierung diskutiert. Fazit: Es gibt noch viel zu besprechen! In Friedrichshain-Kreuzberg wurde ein gelungener Anfang gemacht.

50 geladene Gäste stellten sich dem Gespräch mit jungen Menschen

50 geladene Gäste stellten sich dem Gespräch mit jungen Menschen

Aufschlussreiche Erwartungen an den Bewerbungsprozess

Besonders aufschlussreich dabei waren die Erwartungen junger Menschen an den Bewerbungsprozess sowie die Erwartungen aus Sicht der Ausbildungsbetriebe an die Bewerber*innen. Ausbildungsbetriebe haben Erwartungen wie gute Schulnoten, hohe Sozialkompetenzen, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit. Dem gegenüber beklagten die jungen Menschen, dass sie oft keine Reaktionen auf ihre Bewerbungen erhalten. Auch ein gutes Arbeitsklima, gerechte Bezahlung und ein 13. Gehalt sind jungen Menschen sehr wichtig.

An die Politik richteten junge Menschen und Arbeitgeber die Forderung nach einer Praktikumsoffensive um die vielen Ausbildungsberufe und Studiengänge kennenzulernen. Alle waren sich einig, dass ein Beruf Spaß machen muss.

Für die Zukunft wurden Erwartungen nach einer besseren Nutzung von Social Media sowie einer besseren Vernetzung zwischen Schule, Wirtschaft und Jugendberufsagentur formuliert. Auch die Wünsche von jährlichen Betriebspraktika ab der 7. Klasse und mehr „Schnuppertagen“ wurden konkret benannt.

Peter Schulz, bezirklicher Koordinator der Jugendberufsagentur im Gespräch mit Wolfgang Steinherr, Vorsitzender der Geschäftsführung Agentur für Arbeit Berlin-Mitte

Peter Schulz, bezirklicher Koordinator der Jugendberufsagentur im Gespräch mit Wolfgang Steinherr, Vorsitzender der Geschäftsführung Agentur für Arbeit Berlin-Mitte

„Die diesjährige Jugendkonferenz war zukunftsorientiert“

„Die diesjährige Jugendkonferenz war zukunftsorientiert,“ konstatierte Peter Schulz, bezirklicher Koordinator der Jugendberufsagentur. „Sie war vom gegenseitigen Respekt und Interesse an Offenheit geprägt.“ war.

Die Teilnehmenden nahmen durch die offenen Gespräche und Einblicke viel Verständnis für jede der vier Seiten mit. Die Ergebnisse werden nun ausgewertet und in die entsprechenden Gremien getragen, um praktische Forderungen auch zeitnah umzusetzen.

Die vielfältigen Angebote der Jugendberufsagentur am Standort Friedrichshain-Kreuzberg sind bereits jetzt ein „Leuchtturm“ in Berlin. Aber auch hier kann noch vielmehr geleistet werden, wenn alle Kooperationspartner*innen weiterhin so eng zusammenarbeiten.