Inhaltsspalte

Hygienekonzept der Volkshochschule Berlin Mitte

für die Wiederaufnahme des Präsenzlehrbetriebs an der Volkshochschule Berlin Mitte unter Pandemiebedingungen

Version 3.9, Stand 10.1.2022 (nur Änderungen in Formulierungen, Ergänzung von Punkt 3.6, ansonsten keine inhaltlichen Änderungen zu Version vom 13.12.2021)

2G/3G/Tests

Achtung: Ab sofort gilt in allen Kursen 2G.

Ausnahmen

1. Einleitung
2. Allgemeine Regeln
3. Persönliche Hygieneregeln (inkl. Testpflicht für Kursleitende und Teilnehmende)
4. Gebäude- und Raumhygiene (inkl. neuer Lüftungsregeln)
5. Angebots- und Personalplanung
6. Unterrichtsgestaltung (inkl. Maskenpflicht während des Unterrichts, außer in Sportkursen)
7. Besonderheiten für bestimmte Angebotsbereiche (inkl. Theater, Sport, Kochen usw.)
8. Verwendete Quellen
9. Anhang

1. Einleitung

Frau mit medizinischem Mund-Nasen-Schutz
Sie brauchen mindestens eine medizinische Maske, die Sie am Platz abnehmen können.
Bild: Sandra Koch

Für den Publikumsverkehr an den Berliner Volkshochschulen unter den Bedingungen der SARS-Cov-2-Pandemie ist die Einhaltung der Hygienevorgaben zum lnfektionsschutz unerlässlich. Die Einhaltung dieser Hygienevorgaben erfordert für jede Volkshochschule einen einrichtungsspezifischen Hygieneplan. Dieser wird auf Grundlage der SARS-CoV-2-Infektionschutzmaßnahmenverordnung in der geltenden Fassung erstellt.

Berücksichtigt sind alle für die Berliner Volkshochschulen verbindlichen Vorschriften und Verordnungen über erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Berlin. Diese finden ebenso Berücksichtigung wie die Regelungen der aktuell geltenden Fassung der SARS-CoV-2-Infektionschutzmaßnahmenverordnung.

Mit der Änderung des § 28a IfSG wurde der bislang an das Bestehen einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite gebundene Maßnahmenkatalog gemäß § 28a Absatz 7 IfSG durch einen neuen bundesweit einheitlichen Maßnahmenkatalog ersetzt, der nun auch ungeachtet des Bestehens einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite angewendet werden kann. Der Katalog gilt zunächst bis zum 19. März 2022.

Das Hygienekonzept der Volkshochschule Berlin Mitte basiert auf den o.g. Rahmenkonzepten und Regelungen. Die vhs Berlin Mitte hat mit diesem Hygienekonzept, wie dort empfohlen, den eigenen Hygieneplan schriftlich (in digitaler, nicht veränderlicher Form) mit Stand vom 9.7.2021 fixiert und gibt diesen dem zuständigen Gesundheitsamt zur Kenntnis. Außerdem gilt:

  • Die Kursleitenden der vhs Berlin Mitte werden zur Einhaltung der getroffenen Regelungen durch einen entsprechenden Zusatz zum Honorarvertrag vertraglich verpflichtet. Eine entsprechend geänderte Vorlage für die Vertragserstellung wurde durch das Servicezentrum zur Verfügung gestellt.
  • Die pandemiebezogenen Verhaltens- und Hygieneregelungen wurden in einer Ergänzung zur Hausordnung fixiert. Sie werden nach Möglichkeit bereits mit der Anmeldung, spätestens am ersten Kurstermin an die Teilnehmer*innen kommuniziert.
  • Hinweisschilder mit Hygienevorschriften und Verhaltensregeln sind gut sichtbar an entsprechenden Stellen angebracht (am besten mehrsprachig sowie in einfacher Sprache, mit Piktogrammen).
  • Hygieneverantwortliche sind für die einzelnen Häuser festgelegt und können über die Mitglieder der Steuerungsrunde und info@vhsmitte.de kontaktiert werden.

Das Konzept geht nicht auf die pandemiegerechte Ausgestaltung des Dienstbetriebes der vhs-Mitarbeiter*innen ein. Hierfür sind die Arbeitsschutzvorschriften und die Regelungen des Bezirksamtes Mitte maßgeblich.

Die nachstehend für die vhs-Gebäude formulierten Regeln sind sinngemäß auch für die in externen Lehrstätten stattfindenden Kurse und Veranstaltungen anzuwenden, unter zusätzlicher Beachtung der dort geltenden Vorschriften.

Im weiteren Pandemieverlauf werden die Hygienepläne an das aktuelle Infektionsgeschehen angepasst. Dabei werden die Maßgaben aktualisierter Eindämmungsmaßnahmenverordnungen sowie entsprechende Hinweise der Gesundheitsbehörden und des Robert-Koch-Instituts berücksichtigt.

Hygienekonzept Version 3.9 volkshochschule Berlin Mitte vom 10.01.2022

PDF-Dokument (230.5 kB)

2. Allgemeine Regeln

  • Kursteilnehmer*innen und Kursleitenden wird dringend empfohlen, bei nicht abgeklärten Symptomen, die mit SARS-CoV-2 in Verbindung stehen könnten, wie z. B. eine Atemwegserkrankung, Fieber oder Geschmacks-/Geruchsverlust, nicht am Unterricht teilzunehmen bzw. nicht zu unterrichten. Die Mitarbeiter*innen der Volkshochschule sind berechtigt, Kursleitenden mit Symptomen einer Atemwegserkrankung das weitere Unterrichten zu untersagen sowie Teilnehmer*innen mit solchen Symptomen von der weiteren Teilnahme am Unterricht auszuschließen. Zum Ausschluss von Teilnehmer*innen sind auch Kursleitende berechtigt und angehalten, nach Möglichkeit in Abstimmung mit zuständigen Mitarbeiter*innen der Volkshochschule.
  • Kursleitende und Teilnehmende sollten in o.g. Fall zur Abklärung der Symptome ihren Arzt oder ihre Ärztin kontaktieren bzw. sich bei diesen Untersuchungsstellen melden.
  • Das Kommunikations- und Verwaltungsgeschehen wird soweit wie möglich kontaktarm (digital oder telefonisch) abgewickelt, einschließlich Kursanmeldung und Beratung.
  • Der Aufenthalt in den Gebäuden ist auf den notwendigen Zeitraum zu beschränken. Das Haus ist unmittelbar vor Kursbeginn zu betreten. Nach Kursende sollen Teilnehmer*innen und Kursleitende das Gebäude zügig verlassen, nicht verweilen.
  • In den Eingangsbereichen der Gebäude werden die Besucher*innen auf die Einhaltung der Abstandsregeln und das Tragen einer mindestens medizinischen Maske in Innenräumen (außer in Sportkursen) hingewiesen und ggf. angesprochen.

3. Persönliche Hygieneregeln

Hand hält SARS-CoV-2 Antigentest
Die Nachweispflicht in Innenräumen gilt unabhängig von der Gruppengröße.
Bild: patrick.daxenbichler – depositphotos.com

3.1 Allgemeine Regeln

  • Das Einhalten der AHA-L-Regeln (Abstand halten, Hygiene beachten, im Alltag Maske tragen (hier: mindestens medizinische außer in Kursen mit sportlicher Betätigung, körperlich anstrengender Bewegung und direktem Körperkontakt), regelmäßig lüften) ist Voraussetzung für den Aufenthalt in der vhs Mitte.

3.2 „2G-Regelung“ für alle Veranstaltungen

(Ausnahmen: im Programmbereich Deutsch (hier gilt 3G), Programmbereich Grundbildung (auch hier gilt 3G)

  • An Veranstaltungen in geschlossenen Räumen dürfen nur Personen teilnehmen, die einen Impfnachweis („Geimpfte“) oder einen Genesenennachweis („Genesene“) nach einer Covid-19-Erkrankung für 6 Monate vorlegen. Daher ist im Zuge der Pandemiebekämpfung, der Kursbesuch sowie die Inanspruchnahme weiterer Präsenzangebote der vhs Berlin Mitte in Innenräumen an die Vorlage eines Impfnachweises oder Nachweis der Genesung. Die Nachweisepflicht in Innenräumen gilt unabhängig von der Gruppengröße.
  • Die Maskenpflicht und Abstandsregelung bleibt auch für alle Kurse bestehen, auch für Kurse die, unter 2G stattfinden. Nur am zugewiesenen Platz kann die Maske abgenommen werden.
  • In Bewegungskursen in Innenraum lautet die Regelung 2G und Abstand oder Test (Maske ist nicht zulässig); § 31 Absatz 1. D.h. Wenn der Abstand nicht gehalten werden kann oder wird, müssen alle Teilnehmende einen negativen (zertifizierten) Test (Schnelltest) nachweisen.
  • Für Bewegungskurse mit engem Körperkontakt (Massagekurse oder Paar-Tanz-Kurse z.B.) gilt: 2G und außerdem ein negatives (zertifiziertes) Testergebnis (Schnelltest), das nicht älter als 24 Stunden ist. (schriftlicher oder elektronischer Nachweis über einen Point-of-Care (PoC)-Antigen-Test, (offiziell bestätigten) Selbsttest oder PCR-Test)

Die Kursleitung ist vertraglich verpflichtet, die Teilnahmeberechtigung zu überprüfen.

  • Falls die Kursleitung eine Corona-Testliste führt, ist sie nach 14 Tagen zu vernichten.

3.2.1 Testpflicht für Teilnehmende in den Programmbereichen Deutsch und Grundbildung

  • Teilnehmende in den o.g. Programmbereichen, die nicht geimpft und nicht genesen sind, müssen täglich (=bei jedem Unterrichtsbesuch) eine negative Testung auf das Coronavirus nachweisen, indem sie der Kursleitung entweder einen schriftlichen oder elektronischen Nachweis über einen Point-of-Care (PoC)-Antigen-Test, (offiziell bestätigten) Selbsttest oder PCR-Test beim Kursbesuch vorlegen. Der Nachweis kann von einem der Berliner Bürgertestzentren, einer (ggf. kostenpflichtigen) Corona-Teststelle oder der Teststelle eines Dienstleistungsbetriebes, Einzelhandelsgeschäfts o.ä. ausgestellt worden sein.
  • Der Test darf nicht älter als 24 Stunden sein.
  • Wird der Nachweis nicht erbracht, ist die Person so lange nicht berechtigt, am Kurs teilzunehmen, bis eine negative Testung wie gefordert nachgewiesen wird.

3.2.2 Testpflicht für Kursleitende in Innenräumen

  • Jede Kursleitung muss nachweisen können, wenn sie „nicht testpflichtig“ ist. Dies kann durch Vorlage des aktuellen Impfausweises oder eines Nachweises über die Genesung geschehen.
  • Wer beides nicht nachweisen kann oder will, muss täglich (=für jeden Unterrichtstag) der jeweiligen Programmbereichsleitung einen zertifizierten negativen Coronatest (Schnelltest) zukommen lassen. Testpflichtige müssen vor Betreten der Lehrstätte über einen solchen Testnachweis verfügen. Den täglichen Testnachweis (nur für die Unterrichtstage) schicken Sie bitte vor Unterrichtsbeginn -je nach Möglichkeit digital – an die zuständige Programmbereichsleitung (Scan oder Foto und Mail). Da diese zertifizierten Tests eine Gültigkeit von 24h haben, kann dieser ggf. am Vortag erfolgen, wenn die Unterrichtszeit innerhalb des 24h-Gültigkeitszeitraums liegt.
  • Als Testnachweis gilt eine schriftliche oder elektronische Bescheinigung über ein negatives Testergebnis eines Point-of-Care (PoC)-Antigen-Tests, (offiziell bestätigten) Selbsttests oder PCR-Tests. Die Bescheinigung kann von einem der Berliner Bürgertestzentren, einer (ggf. kostenpflichtigen) Corona-Teststelle oder der Teststelle eines Dienstleistungsbetriebes, Einzelhandelsgeschäfts o.ä. ausgestellt worden sein.
  • Die Kursleitung hebt ihre Corona-Testnachweise für eventuelle Überprüfungen 14 Tage lang auf. Diese müssen auf Verlangen vorgezeigt werden, wenn z.B. ein positiver Fall im Kurs aufgetreten ist.

3.3 Für Bewegungskurse im Freien gilt 3G.

3.4 Regelungen für geimpfte und genesene Personen in Innenräumen

  • „Geimpfte“: Für geimpfte, asymptomatische Personen, welche alle für den vollständigen Impfschutz notwendigen Impfdosen erhalten haben, besteht ab dem 15. Tag nach Verabreichung der letzten Impfdosis keine Testpflicht mehr. Ein Nachweis hierüber ist vorzulegen.
  • „Genesene“: Genesene, asymptomatische Personen, sind ebenfalls von der Nachweispflicht eines negativen Testergebnisses befreit. Als genesen gelten Personen, wenn der positive PCR-Test mind. 6 Monate zurückliegt und die erste Impfdosis verabreicht wurde oder wenn der positive PCR-Test mind. 28 Tage bis max. 6 Monate zurückliegt. Entsprechende Nachweise hierüber sind vorzulegen.
  • Geimpfte und genesene Personen sind weiterhin dazu verpflichtet, sich an alle anderen Schutzmaßnahmen wie Maskenpflicht und Abstandsgebot zu halten.

3.5 Die allgemeinen Schutz- und Hygienemaßnahmen (z.B. AHA-L-Regel) gelten unabhängig von der Testpflicht weiterhin fort:

  • Abstand halten:
    • mindestens 1,5 m – während des Unterrichts und im gesamten Gebäude, einschließlich der Sanitäranlagen.
    • Keine Berührungen, Umarmungen und kein Händeschütteln.
    • Ansprachen Auge-in-Auge/mit geringem Abstand vermeiden.
  • Händehygiene:
    • mit Flüssigseife und Einmalhandtüchern (werden in den Sanitärräumen vorgehalten).
    • Spender zur Händedesinfektion in den Eingangsbereichen nutzen.
  • In allen Verkehrsflächen des Gebäudes eine mindestens medizinische Maske tragen. Das gilt für Besucher*innen, Kursteilnehmer*innen, Kursleitende und Mitarbeiter*innen.
  • Teilnehmer*innen und Kursleitende werden vorab auf die Maskenpflicht hingewiesen. Mund-Nasen-Bedeckungen richtig handhaben, sonst Erhöhung des Ansteckungsrisikos.
  • Die Husten- und Niesetikette einhalten: Husten und Niesen in die Armbeuge.
  • Mit den Händen nicht in das Gesicht fassen (v.a. keine Schleimhäute berühren).
  • Öffentlich zugängliche Gegenstände wie Türklinken oder Fahrstuhlknöpfe möglichst nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen (Ellbogen etc. nutzen).
  • Kein Verzehr von Lebensmitteln in den Fluren und anderen Verkehrsbereichen.

3.6 Besucher*innen
Für sonstige Besucher*innen unserer Häuser, z.B. mit einem Termin für die Beratung und Anmeldung, gilt 3G. Einer der drei Nachweise nach Nr 3.2 ist am Eingang vorzuzeigen.

4. Gebäude- und Raumhygiene

  • Abstandsmarkierungen in Eingangs- und Wartebereichen, ggf. auch in Sanitärbereichen
  • Wegeleitsystem im gesamten Gebäude
    • Steht für das Verlassen des VHS-Gebäudes ein alternativer Ausgang zur Verfügung, werden Ein- und Ausgang voneinander getrennt.
    • Einbahnwegsysteme werden ausgeschildert, ggf. mit Absperrbandgekennzeichnet
  • Zutritts- und Nutzungsbeschränkungen:
    • Zutritt zu kleinen Räumen oder engen Verkehrsflächen immer nur einerPerson gewähren. Dies gilt ausdrücklich auch für Sanitärräume.
    • Aufenthalts-/Sozialräume werden geschlossen.
  • Husten-/Spuckschutzwände in Empfangsbereichen und in Servicebüros mit Publikumsverkehr
  • Tische/Bestuhlung in Unterrichtsräumen:
    • mindestens 1,5 Meter Abstand zwischen allen Plätzen
    • Einzeltische
    • frontale Sitzordnung
  • Öffnung der Kursräume rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn (Vermeidung von Ansammlungen vor den Räumen)
  • Alle Räume (Kursräume, Flure, Büros) möglichst alle 20 min für 5 min an kalten Tagen und mind. 10-15 min an warmen Tagen gründlich lüften (Stoßlüftung, Querlüftung). Die Türen der Unterrichtsräume dürfen nur unter Aufsicht offen stehen bleiben. Räume ohne Möglichkeit zum gründlichen Lüften sind für den Unterricht nicht geeignet. Zur Unterstützung des Lüftens sind in den Unterrichtsräumen der VHS Mitte CO2 Messgeräte installiert. Wird ein Überschreiten der CO2 Grenze signalisiert, ist sofort zu lüften.
  • Jacken und Mäntel sind von Teilnehmer*innen an ihrem Sitzplatz zu halten. Damit soll der Kontakt der Kleidung mehrerer Personen und die Verletzung der Abstandsregelungen an den Garderoben vermieden werden. Bei Kursen ohne Sitzplatz sind in Absprache mit der Kursleitung individuelle Ablagen zu wählen, die diese Anforderungen erfüllen.
  • Die Reinigung der Einrichtung durch die Reinigungskräfte muss täglich erfolgen.Die Reinigungspläne wurden ggf. pandemiegerecht aktualisiert. Folgende Areale sind besonders gründlich zu reinigen oder zu desinfizieren:
    • Sanitärräume (2x täglich)
    • Türklinken und Griffe (z. B. Schubladen- und Fenstergriffe) sowie Umgriffe der Türen
    • Tische, Stühle
    • Handläufe
    • Lichtschalter
  • Tische, ggf. Stuhlarmlehnen sowie Türklinken in den Unterrichtsräumen sind vor und/oder nach jedem Kurstermin zu reinigen. Sofern das nicht durch Reinigungskräfte erfolgen kann, stellt die Volkshochschule den Kursleitenden und Teilnehmer*innen die benötigten Reinigungs-/Desinfektionsmittel zur Verfügung.
  • Für Computertastaturen und –mäuse sowie andere von mehreren Personen genutzte Unterrichtsmittel sind geeignete Reinigungs-/Desinfektionszyklen einzuführen.
  • Nutzung von Fahrstühlen nur einzeln und vorwiegend für mobilitätseingeschränkte Personen (Hinweisschilder an Fahrstuhltüren anbringen)

5. Angebots- und Personalplanung

  • Für alle Kursangebote – inkl. die kursbegleitende Kinderbeaufsichtigung oder Mutter-Kind-Sprachlerngruppen – ist zu prüfen, ob sie unter Einhaltung der in der jeweils aktuellen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung festgelegten Distanz- und Hygieneregeln durchgeführt werden können. Die Kurskonzepte sind pandemiebezogen zu überprüfen und ggf. zu modifizieren. Sie sind von den Kursleitungen zur Abstimmung und Bestätigungvorzulegen.
  • In den Raumnutzungskonzepten ist für jeden Raum die maximale Belegungszahl, abhängigvon der Raumgröße und der Nutzungsart, pandemiegerecht neu zu definieren.
  • Kursbeginn und –ende sowie Pausen nach Möglichkeit mit zeitlicher Staffelung (zeitversetzt) planen, um Personenansammlungen in Fluren, auf Treppen und in den Räumen zuvermeiden. Pufferzeiten zwischen den Unterrichtsstunden vorsehen, um ausreichend lüftenzu können.
  • Alternative Kursformate prüfen:
    • Angebote oder Angebotsteile nach Möglichkeit im Freien durchführen (nach Vorgaben der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung)
    • Gruppen aufteilen und in verschiedenen Räumen zeitgleich oder abwechselnd (wöchentlich rotierend oder im Schichtbetrieb) unterrichten.
    • Einbindung/Aufbau digitaler Vermittlungsformen (blended learning, Onlinekurs).
  • Für Bewegungskurse und ähnliche Angebote sind gesonderte Regelungen zu treffen (siehe Punkt 7)
  • Bei Nutzung externer Räume (Schulen, Stadtteilzentren, andere Kooperationspartner etc.) ist die Umsetzung von Schutzmaßnahmen gemeinsam und rechtzeitig abzustimmen.

6. Unterrichtsgestaltung

Frau mit medizinischem Mund-Nasen-Schutz
  • Die Pflicht zum Tragen einer mindestens medizinischen Maske (außer in Sportkursen) gilt für alle Teilnehmenden und Kursleitenden auch während des Unterrichts. Sogenannte Face Shields/Gesichtsvisiere, Alltagsmasken u.ä. bieten keinen ausreichenden Schutz und sind somit nicht erlaubt. Es besteht derzeit keine Maskenpflicht am Platz in geschlossenen Räumen bei Einhaltung des Mindestabstands.
  • Die Anwesenheit der Teilnehmer*innen ist in den Teilnahmelisten korrekt zu dokumentieren, um ggf. Infektionsketten nachverfolgen zu können.
  • Der Nachweis über den absolvierten Test der Teilnehmer*innen in der Corona-Testliste ist korrekt zu dokumentieren, um ggf. Infektionsketten nachverfolgen zu können.
  • Die Raumausstattung und Tischanordnung folgt dem Hygieneplan und darf daher nicht verändert werden.
  • Kontaktlose Umgangs- und Sozialformen. Auf jeglichen Körperkontakt (wie Händeschütteln oder etwa bei Hilfestellungen/Korrekturen im Unterricht) ist zu verzichten.
  • Partner- und Kleingruppenarbeit nur unter Einhaltung der Abstandsregel.
  • Gemeinsame Nutzung und Austausch von Arbeits- und Unterrichtsmitteln, Sportgeräten, Werkzeugen, Maschinen, Hilfsmitteln und Materialien vermeiden. Wenn sich eine gemeinsame Nutzung nicht vermeiden lässt, sind möglichst Einmalhandschuhe zu tragen.
  • Durchmischung mit anderen Gruppen (z.B. in den Pausen) vermeiden.

7. Besonderheiten für bestimmte Angebotsbereiche

Hand hält SARS-CoV-2 Antigentest
Die Testpflicht in Innenräumen gilt unabhängig von der Gruppengröße.
Bild: patrick.daxenbichler – depositphotos.com
  • Alle Angebote, die mit einer deutlich erhöhten Aerosolproduktion einhergehen, insbesondere in geschlossenen Räumen (z.B. Theater) sind einer besonderen Prüfung zu unterziehen und ggf. zu vermeiden.
  • Bildungsangebote, in denen es zu Nahrungszubereitung oder Nahrungsverzehr kommt, dürfen derzeit in Präsenz stattfinden. Damit sind Veranstaltungen in Lehrküchen (Bereich Kochen/Ernährung) möglich.
  • Sportangebote im Freien können ohne Beschränkung der Gruppengröße unter Beachtung der “3G-Regelung” stattfinden.
  • Für unsere Sport und Bewegungskurse gelten die Regelungen für Sport der aktuellen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ohne weitere Einschränkungen. Beachten Sie bitte insbesondere, dass bei Kursen mit engem Körperkontakt sowie bei Kochkursen die “2G-Regelung plus” ein Test (siehe Punkt 3.2) zu jedem Kurstermin vorgezeigt werden muss.

8. Verwendete Quellen

Anhang

Kurse suchen und buchen

Zur erweiterten Suche