Aktuelles

Aktuelles

Fennpfuhl

50 Jahre Fennpfuhl

Der 2. Dezember 1972 ist der Tag der Grundsteinlegung für das Doppel-Hochhaus am Roederplatz, der den Anfang der Bauarbeiten für das Gebiet am Fennpfuhl einleitete. Fennpfuhl, die erste zusammenhängende Plattenbau-Großwohnsiedlung der DDR, wird im Jahr 2022 sein 50järiges Bestehen feiern. Dieses Ereignis wurde von Kiezreporter*innen zum Anlass genommen, das heutige Stadtteilbild zu erforschen und aus verschiedenen Perspektiven fotografisch festzuhalten. Kiezreporter*innen in Lichtenberg ist eine Gruppe ehrenamtlich Engagierter, die journalistische Berichte über die Geschehnisse vor Ihrer Haustür im Magazin „KiezBlick“ veröffentlichen. Die Autor*innen recherchieren, entdecken, schreiben und fotografieren und entscheiden gemeinsam in Redaktionssitzungen, über welche Themen sie schreiben möchten. Im Jahr 2020 veranstaltete die Gruppe eine Lesung im Rahmen der Lichtenberger Frauenwoche. Neu in ihrem Portfolio ist eine gemeinsame Fotoausstellung in der Kooperation mit der Volkshochschule Lichtenberg. Die Ausgangbasis für die Ausstellung war der VHS-Workshop mit Konrad Langer, einem Fotografen und Location Scout aus Berlin. Konrad Langer, bekannt aus dem Instagram als Konaction, ist fortdauernd auf der Suche nach fesselnden urbanen Motiven. Wiederholt fotografierte er im Fennpfuhl. Im Laufe des Workshops wandten sich die Kiezreporter*innen fotografisch an die bekannten und geheimen Ecken des Stadtteils Fennpfuhl. Die Fotoausstellung zeigt Ergebnisse aus zwei intensiven Workshops und mehrerer ausgedehnten Spaziergänge im Stadtteil Fennpfuhl. Wichtig war den Fotograf*innen die Architektur und das Stadtteilbild aus ungewöhnlichen Winkel zu betrachten und dabei ihre eigene Perspektive zu entdecken.

Weitere Informationen finden Sie hier: stz-lichtenbergnord.de

Ansprechpartnerin:
Tina Messerschmidt, Stadtteilkoordinatorin Fennpfuhl
Paul-Junius-Str. 64A, 10369 Berlin
Tel.: 030 / 98601999-13, Mobil: 0152-22551663
E-Mail: messerschmidt@rbo-inmitten.berlin
Internet: www.rbo-inmitten.berlin

Bildungsurlaub heißt nun Bildungszeit

Am 01.09.2021 ist das neue Berliner Bildungszeitgesetz in Kraft getreten. Danach haben Sie das Recht, innerhalb von zwei Jahren zehn Tage anerkannte Bildungsveranstaltungen zu besuchen. Das gilt für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Land Berlin. Junge Erwachsene bis 25 Jahren haben sogar das Recht, zehn Tage pro Jahr Bildungszeit in Anspruch zu nehmen. Die Freistellung ermöglicht eine Teilnahme an den Kursen während der Arbeitszeit, das Arbeitsentgelt wird währenddessen weitergezahlt. Abseits vom Arbeitsstress können Sie sich neue Kenntnisse und Fähigkeiten aneignen sowie Ihre politischen, sozialen, beruflichen und persönlichen Kompetenzen erweitern. Alle beruflichen und politischen Bildungsveranstaltungen der Berliner Volkshochschulen gelten nach §10 des Berliner Bildungszeitgesetzes (BiZeitG) als anerkannt.
Die Volkshochschule Lichtenberg hat zahlreiche Bildungszeitangebote im Programm, die entsprechend auch als solche gekennzeichnet sind. Spätestens sechs Wochen vor Kursbeginn sollten Sie bei der Arbeitgeberin oder dem Arbeitgeber die Freistellung beantragen. Auf Wunsch fertigt die Volkshochschule Ihnen unentgeltlich eine Bescheinigung über die Anerkennung der Bildungszeitveranstaltung zur Vorlage beim Arbeitergeber an. Nutzen Sie diese Möglichkeit, es ist Ihr gutes Recht. Bei Fragen zu den jeweiligen Bildungszeitkursen wenden Sie sich bitte an die entsprechenden Programmbereichsleitungen oder an unser Serviceteam.

Lesen Sie mehr zum Bildungsgesetz

Archiv