Deshalb hatte das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg für den 6. November 2025 zu einem Informationsabend eingeladen. Ziel war das Projekt vorzustellen und Hinweise aus der Nachbarschaft für den noch im November mit der Bekanntmachung beginnenden Architekturwettbewerb zu sammeln. Rund 150 Menschen folgten der Einladung in den Willy-Brandt-Saal des Rathauses Schöneberg. Nadine Fehlert vom Büro Jahn, Mack & Partner, Gebietsbeauftragte für die Nachhaltige Erneuerung im Fördergebiet Südkreuz, begrüßte die Gäste und lud das sechsköpfige Podium zu einer Vorstellungsrunde ein. Dort standen der Bezirksstadtrat für Jugend und Gesundheit, Oliver Schworck, der Leiter des Stadtentwicklungsamtes Andreas Baldow, der Leiter des Referats Stadtgestaltung und Wettbewerbe bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Bernhard Heitele, der Leiter des Jugendamtes Tempelhof-Schöneberg, Rainer Schwarz sowie Momo und Domi als Vertreterinnen der beiden Jugendzentren mit
viel Input bereit und für alle Fragen zur Verfügung. Im Publikum waren auch zahlreiche weitere Jugendliche sowie Mitglieder der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Tempelhof-Schöneberg und von mehreren Bürgerinitiativen.
Bezirksstadtrat Oliver Schworck kündigte schon zu Beginn an, man werde über den gesamten Prozess bis zur geplanten Fertigstellung 2030 mit allen Betroffenen im Gespräch bleiben. Jugendamtsleiter Rainer Schwarz stellte die inhaltliche Planung vor: Neben den beiden Jugendzentren soll auch ein Jugendbildungsträger Räume für Seminare und Beratung nutzen und organisatorische Belange für das Haus der Jugend übernehmen. Geplant sind auf 800 Quadratmetern Nutzfläche u.a. Werkstatträume für Holz- und Keramikarbeiten, eine kleine Bühne für Konzerte, Partys und Lesungen, Proben-, Seminar- und Sporträume, mehr als die Hälfte der Fläche in gemeinsamer Nutzung durch alle ansässigen Träger. Mitte 2026 soll mit der Entscheidung für einen Siegerentwurf der architektonische Wettbewerb beendet sein.