Haus der Jugend Südkreuz, Berlin Tempelhof-Schöneberg

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    Luftbild vom Haus der Jugend Südkreuz, Berlin Tempelhof-Schöneberg

Ausschreibung

  • Anlass und Ziel

    Gegenstand des Wettbewerbs ist der Entwurf für den Neubau „Haus der Jugend“ Südkreuz am Werner-Voß-Damm 47 in Tempelhof-Schöneberg. Das unbebaute Grundstück ist Teil des Flurstücks 4/11 mit einer Größe von 1.188 m² und aufgrund seiner innerstädtischen Lage, in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Südkreuz, gut erschlossen. Es liegt zwischen der ab den 1910er Jahren errichteten Gartenstadt Neu-Tempelhof im Osten, der Kleingartenanlage Hansakorso im Süden, dem Gewerbekomplex der Berliner Wasserbetriebe im Westen und dem ehemaligen, denkmalgeschützten Kasernenareal General-Pape-Straße im Norden.

    Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg verzeichnet eine enorme Versorgungslücke in der offenen Jugendarbeit. Das Haus der Jugend ist eine gezielte Antwort auf dieses Defizit und wird als wichtige Anlaufstelle für junge Menschen mit unterschiedlichen sozialen und kulturellen Hintergründen dienen. Das neue Haus soll langfristiges Domizil für die derzeit temporär untergebrachten Jugendeinrichtungen Drugstore und Potse werden. Die beiden Kollektive sind die ältesten selbstverwalteten Jugendzentren Berlins, deren Geschichte bis in die 1970er Jahre zurückreicht.

    Das „Haus der Jugend“ soll Raum für kulturelle und soziale Aktivitäten bieten und als Ort dienen, an dem junge Menschen Verantwortung übernehmen und ihre Interessen in einem sicheren und unterstützenden Umfeld gestalten können. Besonderes Augenmerk wird auf das Themenfeld partizipative Jugendarbeit gelegt. Die Angebote der Jugendarbeit bestehen aus Beteiligungs- und Partizipationsprojekten, Kreativ- und Kunstworkshops, kulturellen, politischen, und interkulturellen Bildungsveranstaltungen, Beratungsangeboten sowie gendersensibler Jugendarbeit. Das Raumprogramm sieht daher multifunktionale, aneignungsfähige Räume für selbstorganisierte Veranstaltungen der Jugendkulturarbeit vor. Geplant sind Veranstaltungsräume, Büros, Beratungsräume, Bibliothek, Proberäume und eine Werkstatt. Die Angebote werden von den Jugendinitiativen (Drugstore und Potse) gestaltet und selbstverwaltet organisiert. Geplant ist die Übernahme des Hauses durch einen privaten Träger, der zusätzliche Bildungsveranstaltungen, insbesondere zum Erlangen von Schulabschlüssen nach Beendigung der Schulpflicht anbietet. Mit dem Neubau „Haus der Jugend“ soll ein inklusiver Ort entstehen, in dem verschiedene Einrichtungen unter einem Dach zusammenarbeiten. Gemeinsam genutzte Erschließungs- und Kommunikationsflächen sollen Raum bieten für informellen Austausch und Synergien zwischen den unterschiedlichen Nutzer:innen erzeugen.

    Durch den Entwurf sind die städtebauliche Qualität, die Qualität der baulichen und freiräumlichen Strukturen und die innere organisatorische Funktionalität überzeugend nachzuweisen. Aneignungsmöglichkeiten für die Nutzer:innen sollen entwickelt werden. Auch gilt es intelligente Konzepte zur Reduzierung von Lärmemissionen zu entwickeln, um Lärmkonflikte mit der Nachbarschaft zu minimieren. Ökologie und Nachhaltigkeit sollen in einem zukunftweisenden und ganzheitlichen Konzept berücksichtigt werden. Darüber hinaus gilt es intelligente Konzepte zur Reduzierung von Lärmemissionen zu entwickeln, um Lärmkonflikte – auch im öffentlichen Raum – zu minimieren und ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis zu fördern.

    Das umzusetzende Raumprogramm umfasst eine Nutzungsfläche (NUF) von rund 800 m² und eine Bruttogeschossfläche (BGF) von rund 1.230 m². Mit der Umsetzung der Maßnahme soll 2027 begonnen werden. Für die Baumaßnahme iIn unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Südkreuz soll auf dem Grundstück Werner-Voß-Damm 47 in Tempelhof-Schöneberg das Haus der Jugend Südkreuz entstehen. Das aufgrund seiner innerstädtischen Lage hervorragend erschlossene, unbebaute Grundstück mit einer Größe von rund 1.190 m² liegt zwischen der in den 1910er Jahren errichteten Gartenstadt Neu-Tempelhof im Osten, der Kleingartenanlage Hansakorso im Süden, dem Gewerbekomplex der Berliner Wasserbetriebe im Westen und dem ehemaligen, denkmalgeschützten Kasernenareal General-Pape-Straße im Norden.

    Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg verzeichnet eine enorme Versorgungslücke in der offenen Jugendarbeit. Das Haus der Jugend ist eine gezielte Antwort auf dieses Defizit und wird als wichtige Anlaufstelle für junge Menschen mit unterschiedlichen sozialen und kulturellen Hintergründen dienen. Das neue Haus soll langfristiges Domizil für die derzeit temporär untergebrachten Jugendeinrichtungen Drugstore und Potse werden. Die beiden Kollektive sind die ältesten selbstverwalteten Jugendzentren Berlins, deren Geschichte bis in die 1970er Jahre zurückreicht.

    Das „Haus der Jugend“ soll Raum für kulturelle und soziale Aktivitäten bieten und als Ort dienen, an dem junge Menschen Verantwortung übernehmen und ihre Interessen in einem sicheren und unterstützenden Umfeld gestalten können. Besonderes Augenmerk wird auf das Themenfeld partizipative Jugendarbeit gelegt. Die Angebote der Jugendarbeit bestehen aus Beteiligungs- und Partizipationsprojekten, Kreativ- und Kunstworkshops, kulturellen, politischen, und interkulturellen Bildungsveranstaltungen, Beratungsangeboten sowie gendersensibler Jugendarbeit. Das Raumprogramm sieht daher multifunktionale, aneignungsfähige Räume für selbstorganisierte Veranstaltungen der Jugendkulturarbeit vor. Geplant sind Veranstaltungsräume, Büros, Beratungsräume, Bibliothek, Proberäume und eine Werkstatt. Die Angebote werden von den selbstverwalteten Jugendinitiativen (Drugstore und Potse) gestaltet und organisiert. Ein zusätzlicher Bildungsträger wird zudem Bildungsveranstaltungen, insbesondere zum Erlangen von Schulabschlüssen nach Beendigung der Schulpflicht, anbieten. Mit dem Neubau „Haus der Jugend“ soll ein inklusiver Ort entstehen, in dem verschiedene Einrichtungen unter einem Dach zusammenarbeiten. Gemeinsam genutzte Erschließungs- und Kommunikationsflächen sollen Raum bieten für informellen Austausch und Synergien zwischen den unterschiedlichen Nutzer:innen erzeugen.

    Durch den Entwurf sind die städtebauliche Qualität, die Qualität der baulichen und freiräumlichen Strukturen und die innere organisatorische Funktionalität überzeugend nachzuweisen. Aneignungsmöglichkeiten für die Nutzer:innen sollen entwickelt werden. Auch gilt es intelligente Konzepte zur Reduzierung von Lärmemissionen zu entwickeln, um Lärmkonflikte mit der Nachbarschaft zu minimieren. Die ökologischen und Nachhaltigkeitsaspekte sind in einem vorliegenden ökologischen Gesamtkonzept zusammengefasst, dieses soll berücksichtigt werden. Darüber hinaus gilt es intelligente Konzepte zur Reduzierung von Lärmemissionen zu entwickeln, um Lärmkonflikte – auch im öffentlichen Raum – zu minimieren und ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis zu fördern.

    Das umzusetzende Raumprogramm umfasst eine Nutzungsfläche (NUF) von rund 800 m² und eine Bruttogeschossfläche (BGF) von rund 1.230 m². Mit der Umsetzung der Maßnahme soll 2027 begonnen werden. Für die Baumaßnahme ist ein Gesamtkostenrahmen nach DIN 276 von 7.108.000,– Euro (brutto) vorgegeben. Das Baugrundstück befindet sich im Fördergebiet für Nachhaltige Erneuerung Schöneberg-Südkreuz und soll zu 75% aus Mitteln der „Städtebauförderung Nachhaltige Erneuerung“ finanziert werden, 25% der Kosten trägt das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg. Die Fertigstellung ist für 2030 geplant.t ein Gesamtkostenrahmen nach DIN 276 von 7.108.000,– Euro (brutto) vorgegeben. Das Baugrundstück befindet sich im Fördergebiet für Nachhaltige Erneuerung Schöneberg-Südkreuz und soll zu 75% aus Mitteln der „Städtebauförderung Nachhaltige Erneuerung“ finanziert werden, 25% der Kosten trägt das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg. Die Fertigstellung ist für 2030 geplant.

  • EU-Bekanntmachung

    PDF-Dokument (124.0 kB)

Steckbrief

  • Kategorie

    Architektur

  • Typologie

    Kultur, Bildung

  • Ort

    Berlin Tempelhof-Schöneberg

  • Verfahrenstitel

    Haus der Jugend Südkreuz

  • Verfahrensart

    Nicht-offener einphasiger Realisierungswettbewerb (RPW2013)/ Fachrichtung: Architektur

  • Teilnehmerkreis

    Architekt:innen

  • Auslober:in

    Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Abt. II D

  • Bauherr:in

    Jugendamt des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg

  • Auftraggeber:in

    Jugendamt des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg

Terminübersicht

  • Ausgabe der Unterlagen | Bekanntmachung

    18.11.2025

  • Schriftliche Rückfragen über das Rückfragenforum bis

    04.12.2025, 16:00 Uhr

  • Ende der Bewerbungsfrist

    18.12.2025, 14:00 Uhr

  • Wettbewerbsstart

    voraussichtlich 02.02.2026

Weitere Informationen

Alle relevanten Informationen werden auf der Plattform „Wettbewerbe Aktuell“ veröffentlicht.
Wettbewerb Haus der Jugend – Bekanntmachung und Abgabe der Bewerbung bei Wettbewerbe Aktuell

Kontakt

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
Referat Architektur, Stadtgestaltung, Wettbewerbe