Spatenstich für den neuen Liberty-Park in Hellersdorf Nord

  • Luftbild mit Verortung des Liberty-Parks
  • Planung für den Liberty-Park

In Hellersdorf Nord sieht man das ständige Wachsen und Werden Berlins besonders exemplarisch. In den letzten Jahren hat sich die Entwicklung enorm beschleunigt. Von einem abgelegenen Gebiet mit Gutshof, über das Wohnungsbauprogramm der DDR, Wegzug und Leerstand nach der Wende bis zum fast abgeschlossenen Bau neuer Wohngebiete gab es innerhalb weniger Generationen große Umbrüche. Bei der Gestaltung dieser Umbrüche, bei Umnutzung und Anpassung, halfen ab 2002 Gelder aus dem EFRE-Fonds der Europäischen Union und des Städtebauförderprogramms Stadtumbau, heute heißt es Nachhaltige Erneuerung. Nun werden diese Mittel verwendet, um die nötige Infrastruktur für die neuen Wohngebiete bereitzustellen und Orte zu gestalten, wo sich alte und neue Nachbarschaften mischen und begegnen.

Angelique Schmidt und Hendrik Hübscher beim Spatenstich für den Liberty-Park

Angelique Schmidt, Leiterin des SGA Marzahn-Hellersdorf, und Hendrik Hübscher, Leiter des Referats IVB von SenStadt

Ein solcher Ort ist der Liberty-Park. Nach dem im Herbst eröffneten neuen Pump-Track startete im Frühjahr der zweite Bauabschnitt der Neugestaltung nach den Plänen des Büros geskes.hack Landschaftsarchitekten. Den symbolischen Spatenstich absolvierten am 7. Mai der Leiter des Referats „Förderung im Quartier“ der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Hendrik Hübscher, in Vertretung des zuständigen Abteilungsleiters Dr. Lang, und die Leiterin des Straßen- und Grünflächenamtes (SGA) Marzahn-Hellersdorf, Angelique Schmidt, die Bezirksbürgermeisterin Zivkovic vertrat. Für das Jahr 2027 haben sich alle zur Eröffnung verabredet.

Dann werden neue barrierefreie Wegeverbindungen alte und neue Quartiere besser verknüpfen. Der zuvor teils etwas verwilderte Naturspielplatz wird unter Berücksichtigung der intensiven Beteiligung vor Ort mit neuen Spielgeräten ausgestattet. Hinzu kommen eine separate Spielfläche für Kleinkinder, eine Calisthenics-Anlage und ein Fitness-Parcours für alle Generationen. Wichtige Orte, wie die Hängebrücke und der Aussichtspunkt, bleiben in veränderter Form erhalten.

Die für die dichte Wohnbebauung zu laute Skate-Anlage wurde 2024 etwas nach Osten verlagert und mit Mitteln aus dem Investitionspakt Sportstätten durch den leisen Pump-Track ersetzt. Gleich daneben soll Ende 2026 die Wiedereröffnung des erweiterten Jugendklubs Senfte 10 gefeiert werden. Und 200 Meter weiter wird ab August dieses Jahres das Haus Sonneneck ebenfalls mit Mitteln aus dem Programm „Europa im Quartier“ umfassend saniert. Hellersdorf Nord ist eben wie Berlin, niemals fertig.

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Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
Referat IV B – Förderung im Quartier