Drucksache - DS/0597/V  

 
 
Betreff: Verbesserte Schulwegsicherheit – neue Konzepte für Grundschulen
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:SPDVorsteherin
Verfasser:Hochstätter, PeggyJaath, Kristine
Drucksache-Art:AntragBeschluss
Beratungsfolge:
BVV Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin Vorberatung
24.01.2018 
Öffentliche Sitzung der BVV Friedrichshain-Kreuzberg überwiesen   
Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Verkehr und Immobilien Beratung ff
15.02.2018 
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz, Verkehr und Immobilien mit Änderungen im Ausschuss beschlossen   
BVV Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin Entscheidung
28.02.2018 
Öffentliche Sitzung der BVV Friedrichshain-Kreuzberg ohne Änderungen in der BVV beschlossen     

Beschlussvorschlag
Anlagen:
Antrag_DS0597_Verbesserte Schulwegsicherheit  

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Das Bezirksamt wird aufgefordert, gemeinsam mit den Grundschulen des Bezirks Konzepte zu entwickeln, wie man besonders die Eltern dazu bewegen kann, dass GrundschülerInnen ihren Schulweg selbständig gehen. Insbesondere soll der Verkehr der sogenannten Elterntaxis, die andere GrundschülerInnen auf dem Weg zur Schule gefährden, eingedämmt werden.

Dazu soll u.a. geprüft werden,

  • wie die Schulen ihre Aufklärungsarbeit bzgl. des Themas intensivieren und verbessern können,
  • ob es sich im Einzelfall lohnt, wenn Schulen Orte in der Nähe benennen würden, wo Eltern ihre Kinder absetzen können, damit diese zumindest das letzte Stück zu Fuß zurücklegen können und so der An- und Abfahrtverkehr vor der Schule vermieden wird,
  • welche verkehrsbedingten Gefahrenquellen auf dem Schulweg liegen und verbessert werden können,
  • ob der Einsatz von SchülerlotsInnen an den Standorten von Nutzen sein kann.

 

Der BVV soll bis spätestens Mai 2018 berichtet werden, damit ausreichend Zeit bleibt, vor Beginn des neuen Schuljahres Maßnahmen zu ergreifen, die ihre Wirkung dann auch noch entfalten können.

 

Begründung:

Die täglichen Transporte der Eltern bis vor die Schultore sind ein großes Ärgernis. Es entstehen an den Zufahrten chaotische Verkehrssituationen, andere Kinder werden dabei mutwillig Gefahren ausgesetzt und zudem lernen die gefahrenen Kinder keine Selbständigkeit im Straßenverkehr. Seit geraumer Zeit schon versuchen viele Schulen den ausufernden Zubringerdienst der Eltern einzudämmen ohne Erfolg. In der Angst um ihre Kinder reagieren Eltern mit Unverständnis bis zur Aggression. Die Eltern sind darauf bedacht, die eigenen Kinder sicher abzuliefern, dass aber andere Kinder dadurch in Gefahr gebracht werden, sehen sie nicht. Beseitigt man aber die auf dem Schulweg gelegenen Gefahrenquellen, besteht eine gute Möglichkeit, dass sich bei den Eltern die Bereitschaft entwickelt, das eigene Kind den kurzen Weg zu Fuß gehen zu lassen.

 

 

BVV 24.01.2018

Die Bezirksverordnetenversammlung beschließt:

 

Überweisung:Ausschuss für Schule und Sport

Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Verkehr und Immobilien (federführend)

 

 

UVKI 15.02.2018

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Das Bezirksamt wird aufgefordert, gemeinsam mit den Grundschulen des Bezirks Konzepte zu entwickeln, wie man besonders die Eltern dazu bewegen kann, dass GrundschülerInnen ihren Schulweg selbständig gehen. Insbesondere soll der Verkehr der sogenannten Elterntaxis, die andere GrundschülerInnen auf dem Weg zur Schule gefährden, eingedämmt werden.

Dazu soll u.a. geprüft werden,

  • wie die Schulen ihre Aufklärungsarbeit bzgl. des Themas intensivieren und verbessern können,
  • ob es sich im Einzelfall lohnt, wenn Schulen Orte in der Nähe benennen würden, wo Eltern ihre Kinder absetzen können, damit diese zumindest das letzte Stück zu Fuß zurücklegen können und so der An- und Abfahrtverkehr vor der Schule vermieden wird,
  • welche verkehrsbedingten Gefahrenquellen auf dem Schulweg liegen und verbessert werden können,
  • ob der Einsatz von SchülerlotsInnen an den Standorten von Nutzen sein kann.
  • wie die schulischen Gremien diese Thema kommunizieren können.

 

Der BVV soll bis spätestens Mai 2018 berichtet werden, damit ausreichend Zeit bleibt, vor Beginn des neuen Schuljahres Maßnahmen zu ergreifen, die ihre Wirkung dann auch noch entfalten können.

 

 

BVV 28.02.2018

Die Bezirksverordnetenversammlung beschließt:

 

Das Bezirksamt wird aufgefordert, gemeinsam mit den Grundschulen des Bezirks Konzepte zu entwickeln, wie man besonders die Eltern dazu bewegen kann, dass GrundschülerInnen ihren Schulweg selbständig gehen. Insbesondere soll der Verkehr der sogenannten Elterntaxis, die andere GrundschülerInnen auf dem Weg zur Schule gefährden, eingedämmt werden.

Dazu soll u.a. geprüft werden,

  • wie die Schulen ihre Aufklärungsarbeit bzgl. des Themas intensivieren und verbessern können,
  • ob es sich im Einzelfall lohnt, wenn Schulen Orte in der Nähe benennen würden, wo Eltern ihre Kinder absetzen können, damit diese zumindest das letzte Stück zu Fuß zurücklegen können und so der An- und Abfahrtverkehr vor der Schule vermieden wird,
  • welche verkehrsbedingten Gefahrenquellen auf dem Schulweg liegen und verbessert werden können,
  • ob der Einsatz von SchülerlotsInnen an den Standorten von Nutzen sein kann.
  • wie die schulischen Gremien diese Thema kommunizieren können.

 

Der BVV soll bis spätestens Mai 2018 berichtet werden, damit ausreichend Zeit bleibt, vor Beginn des neuen Schuljahres Maßnahmen zu ergreifen, die ihre Wirkung dann auch noch entfalten können.

 

 
 

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