Drucksache - DS/0269/V  

 
 
Betreff: Friedrichshain-Kreuzberg ist ein Start-up-Bezirk
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:FDPstellv. Vorsteherin
Verfasser:Heihsel, MichaelSommer-Wetter, Regine
Drucksache-Art:ResolutionDrucksache zurückgezogen
   Beteiligt:CDU
Beratungsfolge:
BVV Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin Vorberatung
10.05.2017 
Öffentliche Sitzung der BVV Friedrichshain-Kreuzberg überwiesen   
Ausschuss für Wirtschaft und Ordnungsamt, Eingaben und Beschwerden Vorberatung
16.05.2017 
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Ordnungsamt, Eingaben und Beschwerden (WiOEB) vertagt   
20.06.2017 
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Ordnungsamt, Eingaben und Beschwerden (WiOEB) vertagt   
05.09.2017 
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Ordnungsamt, Eingaben und Beschwerden (WiOEB) gegenstandslos   
Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen Vorberatung
06.09.2017 
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen (StadtBW) im Ausschuss zurückgezogen   

Beschlussvorschlag

BVV 10.05.2016

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) erklärt ihren politischen Willen, Start-ups und Gründerkultur positiv gegenüber zu stehen. Im digitalen Zeitalter sind diese neuen Unternehmen Motor für Innovation und Entwicklung. Start-ups bieten Chancen für die gesellschaftliche, ökonomische und soziale Entwicklung von Friedrichshain-Kreuzberg. Junge Unternehmen bringen Ideen hervor, die in großen Unternehmen oftmals kein Gehör finden. Doch gerade diese Ideen sind es, die unsere Gesellschaft nachhaltig prägen und zu unserem Wohlstand beitragen: Neue Ideen und kreative Menschen bereichern die Wohn- und Lebensqualität im Bezirk. Es entstehen außerdem Arbeitsplätze, wo Innovationen und neue Ideen die Möglichkeit zur Entfaltung und Entwicklung haben. Davon profitiert direkt benachbartes Kleingewerbe wie der Späti oder das Café um die Ecke.

 

Gerade der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg bietet ideale Voraussetzungen für eine junge Gründerkultur: Ein bunter Bezirk mit Menschen aus über 180 Nationen, Kreative, Künstler*innen, Student*innen und alternative Lebensformen bilden eine Mischung, die man an kaum einem anderen Ort der Welt so findet. Wir glauben an die Kreativität und Innovationskraft unserer Mitbürger*innen und wollen sie auf dem Weg ihrer Gründung unterstützen.

 

Der Google-Campus kann dabei eine sehr hilfreiche Plattform für die Unterstützung der Gründerkultur in Friedrichshain-Kreuzberg werden. Der Campus soll Gründer*innen auf ihrem Weg begleiten, bietet Seminare und Workshops, bringt Menschen zusammen und schafft eine Plattform für kreative Ideen. Diesen Ansatz befürwortet die Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg ausdrücklich und lobt darüber hinaus die offene Haltung des Campus-Konzeptes, weitere Ideen für den Campus wie Kinderbetreuung und Initiativen für Flüchtlinge mit den Anwohner*innen und im Bezirk verankerten Unternehmen zu erarbeiten.

 

Die Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg erkennt den daraus zu gewinnenden Mehrwert für den Bezirk und begrüßt die Idee des Google-Campus politisch. Sie bekräftigt das Bezirksamt darin, die Umbaumaßnahmen am Gebäude des ehemaligen Umspannwerks für den zukünftigen Google-Campus objektiv juristisch und nicht politisch motiviert zu bewerten.

 

 

Die Bezirksverordnetenversammlung beschließt:

Überweisung: Ausschuss für Wirtschaft und Ordnungsamt, Eingaben und Beschwerden, Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen (federführend)

 

 

StadtBW 06.09.2017

Die Drucksache wird zurückgezogen.

 

 
 

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