Archiv: "Aktuelles im Partizipationsbüro" im Jahr 2023

Veranstaltungsreihe „Vom Anwerbestopp zu Migrationsgesellschaft"

  • „Vom Anwerbestopp zu Migrationsgesellschaft"

    Am 23. November 1973 verhängte die westdeutsche Regierung den sogenannten »Anwerbestopp«. Damit beendete sie nicht nur die Anwerbung von Arbeitskräften seit 1955, sondern setzte auch ein migrationspolitisches Statement, das bis heute gilt: Migration soll die Ausnahme sein und bleiben. Der »Anwerbestopp« bestimmt bis heute die Diskussionen, die Politik und die Gesetzgebung zu Einwanderung und Zugehörigkeit. Benachteiligung und Kontrolle über menschliche Mobilität werden auch vom Aufenthaltsstatus bestimmt. Der »Anwerbestopp« beendete aber nicht die Einwanderung nach Deutschland, sondern beschleunigte die Entstehung unserer heutigen Migrationsgesellschaft. Die sogenannten Migrant*innen bauten Organisationen und Einrichtungen auf, in denen Selbsteingliederung, Gemeinschaft und Solidarität gelebt wurden und werden.

    1. Veranstaltung »ANWERBESTOPP« ALS BEGINN DER MIGRATIONSGESELLSCHAFT am 23.11.2023 im Aquarium, Skalitzer Straße 6, 10999 Berlin

    2. Veranstaltung (K)EINE GRENZE 1973: ARBEITSWEISEN, LEBENSWEISEN am 15.2.2024 im Stadtteilzentrum Familiengarten, Oranienstraße 34 (Hinterhof), 10999 Berlin

    3. Veranstaltung BEZIEHUNGS-WEISEN: MIGRANT_INNEN ZWISCHEN ORGANISIERT-WERDEN UND SELBST-ORGANISATION am 21.032024 in SO 36, Oranienstraße 190, 10999 Berlin

    Ein Kooperationsprojekt des Instituts für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin und des FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museums in Zusammenarbeit mit Kotti e.V., Migrationsrat Berlin, Partizipationsbüro Friedrichshain-Kreuzberg

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Online-Podiumsdiskussion: Diskriminierung von Sinti*zze und Romn*ja bei Behördengängen am 16.11.23 um 17:00 – 19:00

Sinti:zze und Rom:nja sind im Umgang mit Behörden vielfältigen Diskriminierungen ausgesetzt, wobei “Antiziganismus” eine der häufigsten Formen darstellt. Oftmals stehen Romn*ja und Sinti*zze unter Generalverdacht, ihnen wird Leistungsmissbrauch, Betrug und Kriminalität unterstellt, und ihr Zugang zu Sozialleistungen wird ihnen trotz legitimer Ansprüche erschwert.
Die Partnerschaft für Demokratie Friedrichshain & BOX66 — Interkulturelles Beratungs- und Begegnungszentrum für Frauen und Familien in Friedrichshain laden herzlich zur folgenden Podiumsdiskussion ein:
https://buendnis.demokratie-mh.de/termin/online-podiumsdiskussion-diskriminierung-von-sintizze-und-romnja-bei-behoerdengaengen/

Fachtagung Kunst, Wissen, Widerstand – Kritische Perspektiven auf Machtverhältnisse im Kontext Kunst und Bildung am 14.11.2023

  • Fachtagung Kunst, Wissen, Widerstand

    Fachtagung Kunst, Wissen, Widerstand – Kritische Perspektiven auf Machtverhältnisse im Kontext Kunst und Bildung
    Welche Rolle spielt Kunst als Form von Widerstand? Was gilt als legitimes Wissen und wie kann dieses Wissen im Bereich der formellen und informellen Bildung in Frage gestellt werden? Wie steht es derzeit um das Thema Rassismus und Diskriminierung im Bildungskontext und welche Antworten gibt es darauf? Was setzen politische Bildner*innen und Kulturschaffende dem entgegen?

    Eine Kooperationsveranstaltung zwischen dem Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung und dem Bildungsteam Berlin-Brandenburg e.V. – unterstützt vom Partizipationsbüro
    am 14.11.2023 im Spore Haus und online

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Veranstaltung "Friedrichshain-Kreuzberg für alle - gemeinsam unseren inklusiven Bezirk gestalten" am 3. November 2023

  • Einladung zur Veranstaltung "Friedrichshain-Kreuzberg für alle - gemeinsam unseren inklusiven Bezirk gestalten" am 3.11.23

    PDF-Dokument (111.3 kB)

  • Ergebnisse aus den Workshops zur Veranstaltung "Friedrichshain-Kreuzberg für alle - gemeinsam unseren inklusiven Bezirk gestalten"

    PDF-Dokument (227.7 kB)

  • Bericht zur Veranstaltung "Friedrichshain-Kreuzberg für alle - gemeinsam unsere inklusive Bezirksverwaltung gestalten" 03.11.2023

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Für einen Menschenrechtspakt in der Flüchtlingspolitik – ein Aufruf unterstützt vom Partizipationsbüro

Für einen Menschenrechtspakt in der Flüchtlingspolitik – ein Aufruf unterstützt vom Partizipationsbüro
Ein Aufruf von 270 Wissenschaftler*innen

Pressemitteilung des Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg zum Gedenken an die Opfer des Terroranschlags in Hanau

Gedenken an die Opfer des Terroranschlags in Hanau

Zur aktuellen Situation an den Berliner Schulen für neu zugewanderte Kinder

Die Beauftragte des Berliner Senats für Integration und Migration sowie die Landesarbeitsgemeinschaft der Bezirksbeauftragten für Partizipation und Integration hat am 15.02.2023 ein Positionspapier zur aktuellen Situation an den Berliner Schulen für neu zugewanderte Kinder veröffentlicht.

Lesen Sie hier mehr über die Inhalte des Positionspapiers

Spenden zur Erdbebenhilfe in der Türkei und Syrien

Das Erdbeben, welches sich am 6. Februar im Südosten der Türkei und Nordsyrien ereignete, ist eine schreckliche humanitäre Katastrophe. Das Team des Partizipationsbüros ist in Gedanken bei den Opfern, ihren Familien, Freunden und darüber hinaus Betroffenen.
Die Menschen in den betroffenen Regionen benötigen jetzt dringend Geld- und ggf. Sachspenden damit eine akute Erdbebenhilfe voran kommt.
Die unten folgende Auflistung von Organisationen, die sich für die Opfer des Erdbebens engagieren, soll hier eine Orientierungshilfe bieten. Diese Aufstellung ist durch die rasche Mithilfe der Netzwerke des Partizipationsbüros entstanden.

Das Partizipationsbüro übernimmt keine Gewährleistung bezüglich des verantwortungsvollen Umgangs mit den anvertrauten Spenden.
Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen hat als entsprechende Hilfestellung eine Spenden-Info „Erdbeben Türkei und Syrien“ veröffentlicht.

Das Auswärtige Amt empfiehlt auf seiner Internetseite an diese etablierten Hilfsorganisationen zu spenden.

Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin

Postanschrift

Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin
Postfach 35 07 01
10216 Berlin