„Wenn jemand aus der Nachbarschaft eine Idee hat, können Gelder aus der Stadtteilkasse bei der Umsetzung helfen. Wir nehmen die Anträge entgegen und legen sie der Jury vor.“ Einzelpersonen, Gruppen, Vereine und Initiativen können innerhalb einer vorgegebenen Frist und unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 1.000 Euro beantragen. „Alle eingereichten Projekte werden von einer ehrenamtlichen Bürger*innen-Jury geprüft und bewertet.“
Cristina Samper: „Wir sind gern dabei behilflich, die Gelder zu beantragen; das Formular dafür findet sich sogar auf unserer Seite im Internet. Wir haben mithilfe der Stadtteilkasse schon tolle Projekte im Kiez umsetzen können.“
Zum Beispiel hatte ein Anwohnender die Idee, Nachbar*innen unterschiedlicher Religionen im Advent an einen gemeinsamen Kaffeetisch zu bringen. Emine Yilmaz: „Das kleine Projekt nannten wir ‚Advent der Kulturen‘ – ein wunderschöner Nachmittag, auch für die Teilnehmer*innen, die eigentlich keinen Advent feiern.“
„Durch unsere gute Vernetzung haben wir die Möglichkeit, auf „kurzen Wegen“ zu kommunizieren.“ Die Stadtteilkoordinatorinnen arbeiten angestellt bei unterschiedlichen lokalen Trägern: dem NHU e.V. , VIA e.V. und der Volkssolidarität e.V bedeutet auch aufgrund der unterschiedlichen Anforderungen und Schwerpunkten der Träger Vielfalt in den Aufgaben. Wir stimmen uns untereinander eng ab, treffen uns regelmäßig und sind damit gut informiert,“ so Cosima Speckhardt.