Über die Vergabe der Mittel entscheidet jeweils eine Bürger*innenjury, die aus engagierten Nachbar*innen besteht und die von den Stadtteilkoordinationen aufgebaut und begleitet wird. „Denn die Menschen aus dem Kiez wissen am besten, was ihr Stadtteil braucht“, erklären Stefanie Richter und Miriam Sperlich. Teilweise sind es eher geringere Beträge, beispielsweise für die Begrünung einer Baumscheibe, die vergeben werden. Manchmal wird auch der maximale Betrag von 500 Euro ausgeschöpft.
In der Jurysitzung stellen sich die Projekte mit einem kurzen „Elevator Pitch“ vor, die Jury stellt offene Fragen und einigt sich anschließend über die Vergabe der Mittel. Im Vorjahr wurden in Friedrichshain 30 Projekte gefördert, beispielsweise ein Jonglierlernprojekt für Kinder und Jugendliche, Workshops zum sparsamen Umgang mit Wasser oder auch, wie Kompost in Gemeinschaftsgärten rattensicher gestaltet werden kann.
Die Jurys seien möglichst divers besetzt, um Teilhabe zu ermöglichen und viele Sichtweisen zusammen zu bringen. Miriam Sperlich: „Der Jury-Prozess ist für alle interessant und bereichernd. Es ist super, zu sehen, wie auf Stadtteilebene Beteiligung ganz praktisch gelebt und umgesetzt wird.“
Alle Informationen finden sich auf der Webseite der Stadtteilkoordination.