Das Konzept des STZ ermöglicht den Nutzer*innen eigene Ideen und Wünsche weiterzuverfolgen und umzusetzen: „Unsere Nachbar*innen und ihre Ideen sollen das Herzstück unseres Hauses werden. Wir sind hier, um mit ihnen das umsetzen, was sie wollen,“ erklärt Johannes Dumpe. Damit die Nachbar*innen ihre Ideen möglichst einfach vorstellen können, gibt es die Internet-Seite Vor-deiner-Tuer.de auf der alle Vorschläge eingetragen werden können und auch öffentlich gesammelt werden. Anschließend werden sie mit der Ehrenamtskoordinatorin besprochen und geplant.
Johannes Dumpe: „Auf diesem Weg erreichen uns viele Projektideen und -vorschläge – von* Poetry-Meetings über ehrenamtliche Aktivitäten rund um Recycling und Umweltschutz* bis hin zu Unterstützungsangeboten beim Ausfüllen von Formularen und Anträgen. Auch Gärtnern und handwerkliche Angebote sind dabei – vieles davon ist ausgesprochen kreativ.“
Der Weg durch die Baustelle lässt bereits erahnen, wie die hellen Büroräume und der offene Empfangsbereich bald mit Leben gefüllt sein werden. Ein Raum wird externen Nutzer*innen, etwa einer Mieter- oder Schuldenberatung, zur Verfügung stehen. „Dank eines separaten Eingangs werden – unabhängig von den regulären Öffnungszeiten – Beratungen möglich sein.“ Ein neuer, barrierefreier Fahrstuhl verbindet die Etagen miteinander. Mai Micklisch und Johannes Dumpe nehmen die Treppe.
„Im Untergeschoss befindet sich ein großer Sport- und Bewegungsraum, der dank einer großzügigen Glasfront und des vorgelagerten Senkgartens sehr hell ist. Neben unserem Bewegungsangebot können auf dieser Etage auch kreative Formate wie Töpfern oder Malerei stattfinden.“ Zudem wird es eine Holzwerkstatt mit entsprechenden Maschinen sowie eine offene Werkstatt geben, die den Nachbar*innen zur Verfügung stehen.