Bei den Beratungen dreht sich alles um die Fragen des Energiesparens – sowohl beim Strom als auch bei der Heizenergie. Viele Aspekte sind für Teile der Bevölkerung schwer zu verstehen. Eines ist klar: Die Nebenkosten steigen, da entstehen viele Fragen: Wieso ist mein Stromvertrag, wie er ist? Was kann ich daran gegebenenfalls ändern, um weniger zu zahlen? Warum ist meine Rechnung so hoch? Darf ich als Mieter*in ein Balkonkraftwerk installieren? Und lohnt sich ein Balkonkraftwerk bei mir? „Wir möchten den Menschen Ängste nehmen.“
Die Verbraucherzentrale berät sowohl Eigentümer*innen als auch Mieter*innen. Alle Energiesparberater*innen sind zertifiziert. Insgesamt beraten 13 Honorarkräfte mit unterschiedlichen Spezialisierungen. Sie beraten kostenlos und neutral. Die Beratung funktioniert online, telefonisch oder vor Ort an einem von 19 Standorten berlinweit. Das Angebot funktioniert online, telefonisch, per Video oder vor Ort. 2025 fanden berlinweit gut 350 persönliche Beratungen direkt in Beratungsstellen stationär statt; insgesamt erreichte die Energieeinsparberatung über alle Formate rund 2.750 Ratsuchende und Teilnehmende. Auch Beratungen in englischer Sprache sind möglich.
Das Beratungsangebot ist niedrigschwellig. Jede*r soll ohne Scham alle Fragen stellen. Wenn die Menschen unsicher sind, sollen sie lieber fragen. „Gerade sind Gasetagenheizung ein heißes Thema. Da haben die Menschen viele Fragen. Was wird daraus, wie soll es für sie weitergehen?“ Ein weiteres Topthema ist aktuell die Fernwärme.