Für Herrn Sternberg war der Tag vor allem wegen der vielen Kontakte interessant. Gleichzeitig stellte er fest, dass ein einziger Tag auch Grenzen hat.
„Die Herausforderungen festzustellen, wenn man nur einen Tag hier arbeitet“, sei schwierig gewesen, sagt Herr Sternberg. Seine Idee für die Zukunft: mehr Zeit für einen Schichtwechsel – „vielleicht eine ganze Woche?“
Ein Wunsch, der zeigt, dass ein eintägiger Perspektivwechsel auch der Beginn eines längeren Kennenlernens sein kann. Aus einem ersten Kontakt können sich weitere Möglichkeiten ergeben – beispielsweise ein Praktikum, wenn beide Seiten daran Interesse haben und es organisatorisch möglich ist.
Dass der Austausch über den einzelnen Tag hinaus wirken kann, zeigte sich allerdings schon während des Schichtwechsels: Herr Sternberg konnte eine Kollegin für den Schichtwechseltag im kommenden Jahr begeistern.
Auch Frau Bieleke zieht ein positives Fazit. „Die Gespräche und der Austausch mit Herrn Sternberg waren toll! Er kennt die ganze Stadt und weiß so viel!“, sagt Frau Bieleke.
Dass es überhaupt zu diesem Austausch kam, ist nicht zuletzt Frau Bielekes Engagement zu verdanken. Sie hatte den Schichtwechsel zwischen dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg und der USE angestoßen und damit den Rahmen für die beiden Perspektivwechsel geschaffen.
So bleibt von zwei Schichtwechseltagen vor allem eines: zwei Arbeitswelten sind miteinander in Kontakt gekommen – und beide Seiten konnten etwas mitnehmen.